Archiv Dezember 2015

Bloodhound Gang – Hard-Off

Bloodhound Gang – Hard-Off

von am 26. Dezember 2015

Unter dem Radar der allgemeinen Aufmerksamkeit abstinkend lässt es sich eigentlich auch ungehört ausrechnen, weswegen nicht einmal Hardcore-Fans auf dürftige Comeback 'Hard-Off' gewartet haben dürften: unfassbare 10 Jahre hat die Bloodhound Gang gebraucht, um 5 der seit 'Hefty Fine' erschienenen Interims-Singles mit ebenso vielen neuen Nummern zusammenzuschnüren.

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Placebo – MTV Unplugged

Placebo – MTV Unplugged

von am 25. Dezember 2015

Weil Placebo sich nach einem Lauf von fünf grandiosen Alternative-Rockalben seit 'Battle for the Sun' oder auch schon wieder sechs Jahren auf einem durchwegs ernüchternden Niveau eingependelt haben, macht es (alleine weil das obligatorische Best of ja bereits abgehandelt wurde) durchaus Sinn, dass Brian Molko und Stefan Olsdal sich an bessere Zeiten erinnern und diesen neue Facetten abzugewinnen versuchen.

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Favourite Records of the Year. Selected by Dylan Desmond (Bell Witch)

Favourite Records of the Year. Selected by Dylan Desmond (Bell Witch)

von am 24. Dezember 2015

Mastodon did it over the course of four albums, Thrice dedicated a row of EPs tot he topic, but nobody realized the concept of the four elements as consequent and strong as Bell Witch did on their second LP Four Phantoms. Four epics of abysmal darkness glow below Billy Anderson‘s fantastic production, again – as previously on Longing – celebrating doom at its most overwhelming. It’s a special honor to have Dylan Desmond representating Bell Witch for the closure of this years Heavy Pop advent calendar.

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Das Jahr in Platten mit: Bell Witch

Das Jahr in Platten mit: Bell Witch

von am 24. Dezember 2015

Mastodon haben es über die Länge von vier Alben getan, Thrice der Thematik ein Konglomerat aus EP's gewidmet...kaum einer hat die vier Elemente auf musikalischer Konzeptbasis bisher jedoch derart konsequent und charakterstark verdichtet, wie Bell Witch dies auf ihrem Zweitwerk Four Phantoms getan haben. Vier Epen strahlen da unter der fantastischen Produktion von Billy Anderson eine abgründige Dunkelheit aus, die eine faszinierende Formvollendung des bereits auf Longing so übermannend zelebrierten Dooms zelebriert. Dass Dylan Desmond stellvertretend für das Duo aus Ontario auch den Heavy Pop Adventskalender 2015 zu einem runden Abschluss bringt, ist insofern eine besonders schlüssige Ehre.

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Favourite Records of the Year. Selected by: Keeper

Favourite Records of the Year. Selected by: Keeper

von am 23. Dezember 2015

Not even a year after Keeper from California introduced themselves with the outstanding MMXIV, all the promises this first demo made are carried through: while the splits with Sea Bastard and Old Witch would have been enough in that regard, Penny Keats and Jacob Lee outdid themselves with The Space Between Your Teeth, summoning a misanthropic doom-maelstrom perfect in form. The heights Keeper are able to grow into know no limits, but at least in 2015 nearly every other heavy band had to eat their dust.

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Das Jahr in Platten mit: Keeper

Das Jahr in Platten mit: Keeper

von am 23. Dezember 2015

Nicht einmal ein Jahr nachdem die kalifornischen Keeper sich mit der herausragenden MMXIV als potentielle Macht des Doom in Position brachten, lösen sie bereits alle Versprechungen ein, die diese erste Demo gegeben hat: die beiden Split-Veröffentlichungen mit Sea Bastard und Old Witch geraten bereits erschlagend, mit The Space Between Your Teeth übertreffen sich Penny Keats und Jacob Lee dann aber selbst und beschwören einen formvollendeten Malstrom von einem misanthropischen Doom-Brocken herauf. In welche Sphären Keeper noch wachsen werden, bleibt damit zwar vorerst offen - dass sie ein Gros der Konkurrenz im Jahr 2015 mit der bisherigen Entwicklung bereits Staub fressen lassen, ist jedoch Fakt.

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Das Jahr in Platten mit: Jungbluth

Das Jahr in Platten mit: Jungbluth

von am 22. Dezember 2015

'Everytime geradeaus' nennen Jungbluth den Opener ihres furiosen Zweitwerks, geben damit aber weniger eine Geradlinigkeit in der Ausrichtung vor, als die schier atemlose Getriebenheit der Platte: Lovecult scheppert roh und giftig nach vorne, positioniert sich  deutlicher als jede andere Veröffentlichung der Band im Noiserock und attackiert den Hardcore damit an der Grenze zu den vielleicht schmissigsten Songs des Trios bisher. Verschnaufpause gönnen sich die Münsteraner nach diesem imposanten Kraftakt jedoch keine - neben ihrem unermüdlichen Pensum an Live-Terminen schauen Jungbluth auch beim Heavy Pop Adventskalender vorbei.

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Favourite Records of the Year. Selected by: Jungbluth

Favourite Records of the Year. Selected by: Jungbluth

von am 22. Dezember 2015

The opening track on Jungbluth’s furious sophomore album is called Everytime Geradeaus, and it accurately describes its breathless agitation: Lovecult rumbles ahead raw and poisonous, sitting more comfortable in noiserock than every other oft he band‘s record, attacking hardcore with some of their most catchy songs to date. No break for the band after this imposing tour-de-force though – while they’re having a dense calendar of live shows, Jungbluth even managed to pass by the Heavy Pop advent calendar.

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Das Jahr in Platten mit: Bruce Soord

Das Jahr in Platten mit: Bruce Soord

von am 21. Dezember 2015

Bruce Soord's Discographie mangelt es rund um The Pineapple Thief und zahlreiche andere Projekte wahrlich nicht an markanten Momenten. Mit seinem selbstbetitelten Solodebüt hat er 2015 dennoch eine Platte geschaffen, die absoluten Sonderstatus genießt: Für Soord selbst  ein zurückgenommen inszeniertes Fenster in die Vergangenheit, intim und nostalgisch; für alle anderen ein den Alltag 41 Minuten lang entschleunigendes Manifest der Zeitlosigkeit, in dessen betörende Anmut und versöhnliche Nachdenklichkeit man immer wieder abtauchen kann. Spektakulärere Platten hat der Engländer deswegen schon aufgenommen - eine wohligere oder gar weisere als 'Bruce Soord' aber vielleicht noch nicht.

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Favourite Records of the Year. Selected by: Bruce Soord

Favourite Records of the Year. Selected by: Bruce Soord

von am 21. Dezember 2015

Around The Pineapple Thief and numerous other projects, Bruce Soord’s discography certainly isn’t lacking in striking moments. With his self-titled solo debut from 2015 though, he created a record that enjoys a special status: A intimate and nostalgic window into his own past for Soord himself, a manifesto of timlessness for everyone else who wants to escape their everyday life for 41 decelerating minutes. Maybe Soord has recorded more spectacular things, but surely nothing more gracefully wise and languourous than the beautiful grower 'Bruce Soord'.

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