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Die mittlerweile zum Trio geschrumpfte Band Wanda klassifiziert ihr sechstes Studioalbum Ende Nie als zweites Debüt. Richtiger - und ernüchternder - ist aber, dass es den bestenfalls zweiteschwächsten Langspieler der Wiener bisher darstellt.
Man kann weiterhin massive Probleme mit der grundsätzlichen Beschaffenheit aktueller Tocotronic-Werke in der qualitativen Schere aus Text und Musik haben. Die Unendlichkeit funktioniert dann aber trotz Dirk von Lowtzow - und ein kleines bisschen gerade auch durch ihn.
Wanda sind schlau genug, die bisher gefahrene Schiene ein wenig zu verlagern: Eine bittersüße Nostalgie unterwandert (und ersetzt gewissermaßen sogar) das Abonnement für patentiert süffig mitgröhlbare Nihilismus-Hymnen, wodurch die Wiener auf Niente luftiger, unverbindlicher und nüchterner als bisher klingen. Sehr fein so!



