Suche nach: Matt Pike
Die Sisters Of The Blessed Sacrament getaufte gemeinsame Split EP von Edith Pike und herlovebeheadsdaisies tut weh. Im musikalischen Sinne, und auch sonst - ist sie immerhin zumindest zur einen Hälfte doch auch ein Epitaph für die kooperierenden Bands.
Mäandernde Tightness ohne Fokus in Zeiten der Pandemie-Frustration: Matt Pike hat in seiner Garage in Portland mit einer Riege an Gästen das offizielle Soloalbum Pike vs The Automaton eingespielt.
Der Schock darüber, dass Matt Pike nicht mehr Teil der „Band“ ist, ist mittlerweile halbwegs verdaut. Deswegen muss man aber dennoch nicht restlos begeistert darüber sein, dass Sleep auf ihrem (je nach Zählweise) Fünftwerk Hempispheres praktisch OM mit Stoner-Gitarre sind.
Die Österreichische Nationalmannschaft spielt in Los Angeles gegen Spanien. Im Music House in Graz treten Zeke auf. Und in Wien kommen praktisch zeitgleich Converge (in der Arena) und Eyehategod (im Viper Room) auf die Bühne.
Ein brachialer Reality Check mit düsteren Ausschten und guten Nachrichten: Auch mit ein paar neuen Faktoren in der bewährten Formel verschieben sich die Grenzen des Conan‘schen Hohheitsgebietes durch Violence Dimension kaum.
Heavy Metal im Vikingerkostüm und Motörhead-Design: Erlend Hjelvik klärt auf seinem Solodebüt Welcome to Hel durchaus, wo sich seine Interessen mit jenen von Kvelertak und Djevel auseinander dividiert haben.
Magnetic Eye Records drehen 2020 veröffentlichungstechnisch ordentlich auf, gerade was die hauseigene Redux-Cover-Serie betrifft. Nur wenige Wochen nach dem Alice In Chains-Tribut Dirt folgt nun in Form von Best of Black Sabbath und Vol. 4 eine doppelte Verneigung vor den Heavy Metal-Erfindern.
2018 war das Jahr, das rückblickend wohl als Beginn des Endes der Popmedien herhalten wird müssen. Mit "Fast" Eddie Clarke, Dolores O'Riordan, Mark E. Smith, Jóhann Jóhannsson, Caleb Scofield, Scott Hutchison, Stewart Lupton, Vinnie Paul, Richard Swift, Conway Savage, Mac Miller, Montserrat Caballé, Thomas Diaz, Pete Shelley und zahlreichen weiteren sind auch wieder viele große Musiker und Legenden endgültig abgetreten.
Auch wenn Asbestosdeath und Kalas weiterhin auf Eis liegen: Es läuft derzeit für den vielbeschäftigten Matt Pike an allen Fronten - dank des grandiosen The Sciences auch mit den wiederbelebten Sleep, mit seinem Powertrio High on Fire sowieso. Trotzdem lässt sich nicht leugnen, dass sich Electric Messiah hinter all der aufgefahrenen Stoner-Thrash-Sludge-Urgewalt wie ein souveränes Verwalten der hauseigenen Komfortzone anfühlt.
King of Cowards hält, was Feed the Rats als Geheimtipp aus dem Jahr 2017 bereits im Groben versprach: Das Rock 'n' Roll 'n' Tonic Wine-Quintett aus Newcastle-Upon-Tyne mit dem penetranten Namen fokussiert sein zwischen räudigem Stoner und rörendem Doom zur Heavy Psych-Hatz anschwellendes Gebräu endlich soweit, um windschnittiger an der Genre-Speerspitze mitmischen zu können.




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