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Seit annähernd 2009 das selbe Spiel: The Thermals-Veröffentlichungungen erfreuen immer noch das Fanherz, obwohl längst klar ist, dass die Band seit Jahren nicht darüber hinauskommt mal besser, mal schwächer an den fulminanten Lauf ihrer ersten drei Studioalben zu erinnern. We Disappear gehört nun leider abermals zu letzterer Kategorie.
The Thermals rekonstruieren, was das Portlander-Trio zwischen ‘More Parts per Million‘ und ‘The Body, the Blood, the Machine‘ zu einer der packendsten Rockbands des Planeten machte. ‘Desperate Ground‘ ist wieder knackiger an den Lo-Fi-Anfängen der Band als ‘Now We Can See‘ und ‘Personal Life‘ dran, lässt im Schatten seiner Ideale allerdings das unbedingte Feuer alter Tage auf andere Weise ebenso vermissen wie seine Vorgängeralben.
Austin Lunn platzt angesichts der politischen Lage in den USA der Kragen: aggressiver als auf The Poppies Bloom for No King hat man Panopticon jedenfalls [mehr…]
Zurück in die Zukunft: Das eklektische Potpourri Shish erinnert sich an die Attitüde der Frühphase und schlägt damit, von den Fesseln des Majorlabel-Vertrags befreit, ein neues Kapitel für Portugal. The Man auf.
Eine Kooperation von Chat Pile und Hayden Pedigo musste man wahrlich nicht auf seiner 2025er-Bingo-Karte haben. Doch nun ist es einfach nur die natürlichste Sache einer traurigen Welt, wie schlüssig und selbstverständlich die beiden Parteien auf In the Earth Again miteinander als Einheit funktionieren - und harmonieren!
Mit gerade einmal zwanzig verstrichenen Monaten seit dem Release ihres Debütalbums haben The Last Dinner Party den mit Prelude to Ecstasy entfachten Hype eigentlich nicht abflauen lassen. Dennoch erntet From the Pyre nun gefühlt markant weniger Aufmerksamkeit als sein Vorgänger.
Mit Under the Powerlines II (October 24 - December 24) versammelt Fol-Singer/Songwriter Jesse Welles die nächste - diesmal eine fast enttäuschd kurzen Zeitraum umspannende - Tranche an Solo-Acoustic Aufnahmen.
The Womb of the World lehnt sich expressionistischer, selbstsicherer und demonstrativer in jene Extreme, zwischen denen sich Qrixkuor auf Poison Palinopsia (2021) und Zoetrope (2022) - wie man jetzt weiß: erst andeutungsweise - bewegt haben.
(Die auch schon wieder sechs Jahre seit ihrem aktuellen Studioalbum verstreichen lassen habenden) Keane veröffentlichen auf Fan-Anfrage ihr Konzert-Intro See You On The Other Side - was so für sich alleine stehen müssend natürlich wenig Sinn macht.
Magdalena Bay verabschieden sich mit einer letzten Tranche von ihrem 2025er-Single-Reigen: „This is the final pair (we made it for you). Thank you for listening to these songs... it was a nice day to tangle with you.“









