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Everything He Touches Burns und For A Child To Learn folgend ist Las Flores Se Trafican En Amores bereits die dritte EP des Berliner Kollektivs Spydergum in diesem Jahr.
Ohne Angst vor Klischees oder optischen Strohfeuern haben die niemals um ein neues Image verlegenen AFI mit Silver Bleeds The Black Sun… den idealen Sound gefunden, um in Würde älter werden zu können. Jetzt fehlen ihnen eigentlich nur noch die wirklich starken Songs dafür.
AFI behalten sich für Bodies die zuletzt gezeigte Schmissigkeit und unmittelbare Eingängigkeit bei, lassen allerdings die auf dem Blood Album gepflegte Tendenz zur Hardcore-Rückkehr gänzlich außer Acht.
Wieder mit mehr Zug zur punkigen Eingängigkeit, aber weiterhin ohne die nachhaltige Klasse von einst: AFI agieren auf The Missing Man, ihrer ersten EP-Veröffentlichung seit knapp 16 Jahren, schmissig wie lange nicht.
Dass AFI ihr zehntes Studioalbum (wie bereits die gleichnamige und ungebilligte 2014er-Best of-Compilation) nach sich selbst benannt und dazu offiziell mit (The Blood Album) untertitelt haben, macht durchaus Sinn: Davoy Havok und Co. haben sich hier eine alternative Retrospektive durch alle Bandphasen gezüchtet, die zumindest oberflächlich die Quadratur des Kreises suggeriert.
Zyniker werden behaupten das Beste am nunmehr neunten AFI Album sei die an die Veröffentlichung geknüpfte Tour mit (und wegen) Touchè Amorè. Dabei zeigt sich anhand von 'Burials' einmal mehr: Totgesagte leben einfach länger.
„We're in danger/ Losing everything/ As the fire/ Burns all we once loved“ eröffnen Mastodon Marrow Deep - ihr neuntes Studioalbum und das wohl schwierigste ihrer bisherigen Karriere.
...Burn, Evil Island, Burn! Terraform the Afterlife reklamiert das Erbe der Blood Brothers unverhohlen für sich. Das ist für das Debütalbum der Supergroup gleichermaßen Katalysator wie Bürde.
Das Gold Album ist nicht wie mancherorts im objektiv ziemlich falschen Ranking behauptet das beste Werk der Band seit Pinkerton (allerdings alleine deswegen, weil seitdem so viele tolle Platten von Cuomo & Co. erschienen sind). Aber im ewigen qualitativen Auf-und-Ab der Weezer -Diskografie ist es fraglos in der vorderen Hälfte einzureihen.
Ausnahmsweise wieder im EP-Format: Die shoegazenden Alternative Rocker Starflyer 59 schürfen gar nicht Disappointed an der wilderen Seite ihres Sounds, bleiben aber vor allem eine Genre-Konstante.










