Suche nach: animal collective
Das Jahr 2022 lieferte mittels Time Skiffs und dem Inspection-Soundtrack ja einen durchaus adäquaten Eindruck über die (qualitative) Schwankungsbreite des Animal Collective, das nun mit Defeat jedoch einen arrivierten Fan-Liebling endlich - und erfolgreich! - auf Platte bannt.
Nach der wohl nicht nur enttäuschendsten, sondern doch auch klar schwächsten Dekade ihrer Karriere ruft sich das Animal Collective zu Beginn des neuen Jahrzehnts alte Stärken in Erinnerung: Bridge to Quiet ist die beste Veröffentlichung der Gang seit mindestens Centipede Hz.
Ambient Collective: Ohne den aktuell die Tanzfläche suchenden Panda Bear haben Avey Tare, Deakin and Geologist im Verbund mit dem experimentellen Projekt Coral Morphologic den avantgardistischen Soundtrack für verloren gehende Unterwasserwelten geschrieben.
Animal Collective sind auf ihrem zehnten Studioalbum mal wieder als Trio unterwegs und entschlacken bei dieser Gelegenheit auch gleich ihren ansonsten aus allen Kanonen schießenden Experimental-Pop. Ohne das gewohnt synapsensprengende Soundspektakel rund um ihr hibbeliges Songwriting aufzufahren hat die Band aus Baltimore dann zwar selten mehr unmittelbare Ohrwürmer hofiert, verliert sich auf 'Painting With' jedoch auch in einer ernüchternd reizlosen Eindimensionalität.
Wenn man am Gipfel steht, kann man entweder dort verweilen, oder den nächsten in Angriff nehmen. Nach dem triumphalen 'Merriweather Post Pavilion' tun Animal Collective genau das und entdecken dabei rockige Steilhänge in ihren Popexperimenten.
'Transverse Temporal Gyrus' lgt verschiebt den Fokus von der elektronischen Popavantgarde-Band hin zum Kunstprojekt Animal Collective. Eine tonale Dokumentation für Komplettisten und Hardcore Fans.
Das nun auch als separate Single veröffentlichte Abbeycwmhir ist an sich die B-Seite der Blue Morpho 7“. Seine ideale Heimat da wie dort nicht gefunden habend, ist es aber vor allem das Mahnmal einer verschwendeten Chance.
Harry Styles ließ sich von seinem aktuellen Wahl-Wohnort Berlin und LCD Soundsystem zu seinem vierten Soloalbum inspirierend. Zumindest letzteres kann man Kiss All the Time. Disco, Occasionally ein wenig anhören - wenn auch nur auf sehr unverbindliche Weise.
Say Anything-Selbstdarsteller Max Bemis covert auf ...Is Sleazy The Strokes, Yeah Yeah Yeahs und das Animal Collective. Was selbst der Deckmantel der Satire nicht entschuldigen kann.
Slowdive-Drummer Simon Scott hat nach der vielversprechenden EP Universal Flames von 2023 mit Fade In nun das Debüt-Album von Three Quarter Skies fertiggestellt. Was nicht nur für Anhänger seiner Stammband an deren strukturoffenen Ausläufern reizvoll sein könnte.










