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Auch wenn während des Feiertags-bedingten Ausfalles des Bandcamp Fridays im Jänner 2021 keine Veröffentlichung der Coversong-Compilations von Two Minutes to Late Night am Programm stand, ist Gwarsenio Hall und seinem illustren Rolodex freilich nicht langweilig geworden.
Der Mindfuck findet nicht innerhalb von unberechenbaren Kompositionen statt, sondern auf Meta-Ebene: Mr. Bungle haben nach über zwei Dekaden Plattenpause mit The Raging Wrath Of The Easter Bunny Demo eine, genau, Demo von 1986 neu aufgenommen und servieren darauf puren Gemetzel-Thrash in Reinform.
Die Personalien sind insofern geklärt, als dass die Türen von Me and That Man mittlerweile dem Plural offenstehen - auch wenn der Titel New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 1 dies nur zum Teil korrekt ausdrückt.
Exhorder haben mit ihren ersten beiden Studioalben einen Platz in den Annalen der Musikgeschichte sicher - immerhin waren sie die Initialzündung für die Karriere von Pantera. Weil sie dafür aber nie den verdienten Respekt bekommen haben, hat es auch 27 Jahre gedauert, bis mit Mourn the Southern Skies nun ein Nachfolger erschienen ist.
Ein Comeback, mit dem man nach knapp neun Jahren (mehr oder minder) Funkstille nicht unbedingt noch gerechnet hätte: Die Allstar-Kombo The Damned Things dreht mit High Crimes eine weitere Runde.
Kein Rost, keine Umbrüche. Die längste Pause zwischen zwei Veröffentlichungen der U.S.-Crossover/Thrasher sollte keine falschen Vorabschlüsse nahelegen: Iron Reagan setzen ihre bisherige Schiene auf Crossover Ministry wenig überraschend ebenso nahtlos wie solide fort.







