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Die Quellen von Richard Ashcroft: Live Vol 1 bleiben (zumindest vorerst ein Mysterium). Ungeachtet davon hat der ehemalige The Verve-Frontmann allerdings ein verdammt solides Konzert-Album zusammengestellt.
Eh nett: Matt Berninger und seine Crumble-Kumpanin Rosanne Cash covern für die Will Forte-Show Sunny Nights den The Velvet Underground-Klassiker Who Loves The Sun.
„These EP tracks couldn't wait; these songs were impatient to be out in the world. They are songs of defiance and dismay, of lamentation“ sagt Bono das unmittelbar veröffentlichte Kurzformat Days of Ash.
Das wird langsam wohl zum Fetisch: Yungbludhängt sich nach der Koop-EP mit Aerosmith durch eine Neuaufnahme seines eigenen Hits Zombie mit den Smashing Pumpkins an den nächsten US-Legacy Act.
„Dancin' is good for ya!“: King Gizzard & the Lizard Wizard toben sich aktuell neben ihren opulenten Phantom Island-Orchester-Shows mit schweißtreibenden Rave-Sets aus.
Um gleich eingangs eine Lanze zu brechen: Natural Rebel war 2018 - schon wegen We All Bleed - nicht die derartige Vollkatastrophe, zu der die Platte vor allem rückblickend allerorts gestempelt wird. Der Nachfolger Lovin' You ist nun aber im Umkehrschluss auch nicht die vielerorts prolongierte Qualitätssteigerung.
Mit Chrome Jets veröffentlicht Billy Corgan das seit vergangenem Jahr angeteaserte Überbleibsel aus dem sehr soliden Aghori Mhori Mei - im Verbund mit einem Zoo Station-Cover natürlich wahlweise teuer oder schweineteuer via Madame Zuzu vertrieben.
Der Bandcamp Friday fördert mitunter Kurioses zu Tage. Diesmal: Mike Vennart's - nomen est omen! - "4 post-rock wank offs for cash". Die nach dem Monstrum The Familiar aus den Archiven gehobene, beinahe im Alleingang gestemmte Auftragsarbeit (“Me - everything. Drums by unknown drummer. Mixed by Steve Durose”) erfüllt den ehemaligen Oceansize-Kopf jedenfalls auch zehn Jahre später nicht gerade mit Stolz.
Magdalena Bay reihen sich durch ihren (mittlerweile auch auf etwaigen Streaming-Diensten verfügbaren) Beitrag zu Triple J’s Like A Version-Serie in die Riege toller Interpretationen von David Bowies Scary Monsters (And Super Creeps)-Meisterstück Ashes to Ashes.
Charles Crockett feiert die Grammy Nominierung von $10 Cowboy für das beste Americana Album 2024 mit einer (gebührenden?; sicher aber charmanten!) Breitseite gegen das Business: Hey Mr. Nashville.





![King Gizzard & the Lizard Wizard, Maddie Ashman [12.11.2025: Gasometer, Wien] King Gizzard & the Lizard Wizard, Maddie Ashman [12.11.2025: Gasometer, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/11/IMG_9715-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)




