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At the Drive-In bescheren ihrem Comebackalbum in•ter a•li•a zum Black Friday einen soliden Appendix: Diamanté verdeutlicht noch einmal anhand dreier bisher liegen gebliebener Songs, wo die Post Hardcore-Derwische von einst aktuell stehen, denkt die Gegebenheiten für die Postpunk-Rückkehrer am Ende aber auch merklich weiter.
At the Drive-In versuchen 17 Jahre nach dem die Band sprengenden Relationship of Command mit in•ter a•li•a das Feuer von einst neu zu entfachen, ignorieren allerdings geflissentlich, dass die Zeit eben nicht stehen bleibt und sich manche Dinge kaum konservieren, und nur bedingt gut aufwärmen lassen. Inwiefern diese Rechnung aufgeht, ist letztendlich jedoch vor allem eine Frage der Relation.
Daher Omar offensichtlich einen neuen Zugang zu den Songs von At The Drive-In gefunden hat, klappt es diesmal auch mit der funkensprühenden Reunion. Nach den mitunter verhalten aufgenommenen 2012er-Konzerten melden die Post Hardcore-Götter deswegen sogar mit Ambitionen auf eine längerfristige Zusammenarbeit zurück. Knapp eineinhalb Stunden in der Arena unterstreichen, dass dies trotz eines markanten Schönheitsfehlers keine halbgare Idee sein könnte.
Vielleicht hat die sich immer wieder neu erfindende Chelsea Wolfe mit The Dark tatsächlich so etwas wie ihr Pop-Album geschrieben. Sicher aber ist es zumindest eines ihrer konsenstauglichstes Werke.
Natalie Imbruglia benennt den Nachfolger ihrer 2021er-Platte Firebird schlagwortpragmatisch und hat gefühlt auch wenig Zeit für das Artwork verschwendet. Dafür überzeugt das wirklich sehr okaye Algorithm auf inhaltlicher Ebene.
„No A.I. was used during the writing, recording or producing of this record“ stellt Pete Yorn in den Linernotes seines zwölften Studioalbums All the Beauty sicherheitshalber klar.
Dieser Band könnte trotz eines ambivalenten Auftritts in Wien eine große Zukunft blühen: Die TikTok-Sensation namens Deftones scheitert mit viel Routine weder an einem mediokren Auftrittsort, noch an ihren Fans.
Seit dem schnellen Album-Doppel aus Echo und Hysteria ist es nach 2022 ruhiger um die Australierin Indigo Sparke geworden. Nun gibt es mit There is a Light on the Horizon Line zumindest schonmal wieder eine neue Single.
Von Tricky inspiriert spendieren Brian Molko und Stefan Olsdal dem selbstbetitelten Debütalbum ihrer Band zum dreißigsten Geburtstag eine erstaunlich wertvolle Überarbeitung - Placebo RE:CREATED.
Angel in Plainclothes ist das fünfte Studioalbum von Angelo De Augustine - und das zweite in der Zeitrechnung nach A Beginner's Mind. Tatsächlich ist es aber eigentlich als eine Art abermaliges Debütalbum für den Kalifornier zu verstehen.



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