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Nach dem sehr netten Barrie-Debüt Happy to Be Here wurde an hiesiger Stelle doch glatt übersehen, dass mit Barbara im vergangenen Jahr ein nur leicht schwächerer Nachfolger stattgefunden hatte. Die EP 5K ist alleine als Hinweisgeber darauf eine willkommene Geschichte.
Originalitätspreise werden sich Barrie wohl keine abholen. Dafür aber könnten sie den kommenden Sommer mit dem entwaffnenden Dreampop von Happy To Be Here schon vorab im Alleingang retten.
Bismuth suhlen sich auch auf ihrem zweiten Studioalbum in minimalistisch aufblühendem Funeral Doom, der über den sphärischen Drone zum Dark Ambient treibt, und dabei mit der Reduktion auf Synthies, Bass und Drums in grausam- bezaubernde Lagen der Katharsis abtaucht.
Long Goodbye - oder gar das Ende davon? Fast sechs Jahre nach dem 2020er-Liebling Halo of Hurt (bzw. knapp zwei nach dem unkonventionellen Title Fight-Cover Lefty) überraschen Seahaven unmittelbar vor ihrem Tourstart mit einer neue Single.
Spoiler: Das Album mit dem Song des Jahres hat es ebenso wenig in das reguläre Ranking der Jahrescharts geschafft, wie zwei jener drei Platten (aus der Feder von Ryan Adams, Sun Kil Moon bzw. Deftones), deren Reviews in Sachen Klick-Zahlen auf dem 2025er-Treppchen stehen.
Selbst hinter einer unüberwindbaren Sprachbarriere kommt die - ja, wahrhaftig! - Magie von Silvana Estrada auf der Bühne noch natürlicher und unmittelbarer zur Geltung, als auf den schon so zauberhaften Studioalben Marchita und Vendrán suaves lluvias.
Dank Taylor Swift wissen wir nun: The Life of a Showgirl ist soundtechnisch unausgegoren, inhaltlich (in)konsequent und in Sachen Songwriting solide auf fade Schablonen gebaut. Vor allem aber lyrisch so grotesk schlecht, dass es schon ein wenig ratlos macht.
Nach Songs for Praise und vor allem Drunk Tank Pink war es mit Food For Worms schon regelrecht zur kaum erwähnenswerten Gewohnheit geworden, mit welch unspektakulären Zuverlässigkeit die Postpunk-Revivalisten Shame ablieferten. Cutthroat ist deswegen eine relativ ernüchternde Erfahrung mit den Londonern.
Von unsterblichen Klassikern einer makellosen Diskografie umringt, lassen Mogwai in der Arena einige wenige Vertreter ihres auf Nummer Sicher gehenden aktuellen Album-Autopiloten The Bad Fire eindringlich wachsen. Das ergibt ein - im allerbesten Sinne - solides Gesamterlebnis.
Das grotesk schlechte Hooked on a Feeling-Cover und eine Handvoll medioker wirkender Vorabsingles haben einen uninspirierten Schnellschuss befürchten lassen. Tatsächlich funktioniert The Hives Forever Forever The Hives als Ganzes aber nun überraschend stimmig.






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