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Battles – La Di Da Di

Battles – La Di Da Di

von am 22. September 2015 in Album

So amüsant der die Grundzutaten umkehrende Querverweis auch sein mag: Ob ihr drittes Studioalbum einen  ähnlich wegweisenden Status einfahren wird wie Slick Ricks gleichnamiger Hip-Hop-Klassiker, darf ernsthaft bezweifelt werden. Denn ohne Tyondai Braxton als Leithammel oder die auf 'Gloss Drop' akkurate Kompesationsarbeit leistenden Gastsänger verlaufen sich Battles in den akribisch konstruierten Instrumental-Klangräumen von 'La Di Da Di' mit latenter Beliebigkeit.

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Daughters – You Won’t Get What You Want

Daughters – You Won’t Get What You Want

von am 10. November 2018 in Album, Heavy Rotation

You Won't Get What You Want? Doch! Immerhin ist die kaum noch für möglich gehaltene Rückkehr der Daughters der bereits nach ihrem 2006er-Meisterstück Hell Songs erhoffte nächste, verstörend konsequente Evolutionsschub in der Geschichte einer herrlich eigenwilligen Band.

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Murder by Death – The Other Shore

Murder by Death – The Other Shore

von am 24. September 2018 in Album

Das Zurückgreifen auf ein umfassendes Konzept als Grundlage für ihr achte Studioalbum mag nicht alle Probleme lösen, die sich Murder by Death über die vergangenen Jahre aufgehalst haben. Dennoch lenkt The Other Shore die Entwicklung der Band wieder zu ihren eigentlichen Stärken - und die Qualitätskurve damit in die richtige Richtung.

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RLYR – Actual Existence

RLYR – Actual Existence

von am 22. Mai 2018 in Album

Anstatt sich abermals vom Sog ihrer Musik treiben zu lassen, nimmt das Allstar-Trio RLYR das Zepter diesmal bewusster in die Hand und lenkt seinen Instrumental-Postrock mit Actual Existence in fokussiertere Bahnen - strauchelt dadurch jedoch einmal mehr nicht aufgrund der Erwartungshaltung.

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The Breeders – All Nerve

The Breeders – All Nerve

von am 21. März 2018 in Album, Heavy Rotation

Wen bereits die beiden Pixies-Comebackwerke Indie Cindy und Head Carrier in (mal mehr, mal weniger euphorischen) Freudentaumel versetzen, der dürfte das erste Breeders-Album seit einer Dekade als kleine Offenbarung empfinden. Alle anderen können sich hoffentlich darauf einigen, dass All Nerve zumindest das wohl beste ist, was dem Indierock seit langer Zeit passiert ist.

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Bat For Lashes – The Bride

Bat For Lashes – The Bride

von am 19. September 2016 in Album

Ein Vorwurf, den sich zwar auch die beiden Glanztaten Fur and Gold und Two Suns, vor allem aber das 2012 durchaus enttäuschende The Haunted Man gefallen lassen mussten: Es waren dann doch zumeist einzelne herausragende Song-Geniestreiche, die die bisherigen Studioalben von Bat for Lashes dominierten und prägten.

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Pfarmers – Our Puram

Pfarmers – Our Puram

von am 28. August 2016 in Album

Inspiriert durch Danny Seims Wegzug aus Portland haben Pfarmers mit Our Puram ein auf die Rajneeshpuram-Community der 80er verweisendes Konzeptalbum aufgenommen, dass das Potential der Band definierter abruft, als das letztjährige Gunnera.

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David Duchovny [19.05.2016: Arena, Wien]

David Duchovny [19.05.2016: Arena, Wien]

von am 22. Mai 2016 in Featured, Reviews

Ein Gros des Publikums ist zwar mutmaßlich weniger wegen der Qualität der überraschend starken Songs auf Hell of Highwater in die Arena gekommen, sondern vielmehr, um den Star hinter Agent Mulder oder Hank Moody live zu erleben. Bleiben wird allerdings wohl dennoch vor allem die Begeisterung über die Rampensau David Duchovny, die sich zum krönenden Abschluss seiner ersten Europa-Konzerttour mit ansteckendem Enthusiasmus in adäquate Rock-Posen wirft.

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Future of the Left – The Peace and Truce of Future of the Left

Future of the Left – The Peace and Truce of Future of the Left

von am 19. Mai 2016 in Album

Zwei nicht irrelevante Ausflügen mit Christian Fitness und eine Entschlackung im Personal haben Future of The Left nahest möglich zurück zu ihren Wurzeln geführt - und damit zu 13 abstrakt fordernden Genrehits...mehr oder minder. Die plättende Abrissbirne The Peace and Truce of Future of the Left kaschiert seinen schmissigen Kern nämlich ziemlich geschickt hinter einem geradezu abartig monströs fetten Bass-Sound.

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Tyondai Braxton – Hive1

Tyondai Braxton – Hive1

von am 21. Mai 2015 in Album

Tyondai Braxton war immer schon ein Grenzgänger, dem keine Expedition zu waghalsig war. Weiter draußen - oder zumindest: abseits Braxtons eigener Gehirnwindungen nur phasenweise erfüllend wahrzunehmend - als auf den experimentellen Elektronik-Installationen von 'Hive1' hat sich der 36 Jährige bisher allerdings wohl noch nicht ausgetobt.

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