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Produzentenguru Rick Rubing hat Billy - sorry: William Patrick! - Corgan für dessen zweites Soloalbum zu einer verhältnismäßig minimalistischen Platte überredet: Ogilala wiegt sich mit viel Schmalz und Gefühl in einer reduziert zurückgenommenen Opulenz.
Das wird langsam wohl zum Fetisch: Yungbludhängt sich nach der Koop-EP mit Aerosmith durch eine Neuaufnahme seines eigenen Hits Zombie mit den Smashing Pumpkins an den nächsten US-Legacy Act.
Mit Chrome Jets veröffentlicht Billy Corgan das seit vergangenem Jahr angeteaserte Überbleibsel aus dem sehr soliden Aghori Mhori Mei - im Verbund mit einem Zoo Station-Cover natürlich wahlweise teuer oder schweineteuer via Madame Zuzu vertrieben.
Besser waren die Smashing Pumpkins lange nicht mehr: Mit der Monstrosität Atum außer Sicht und einer die Perspektiven geraderückenden Tour als Aufwind hat Billy Corgan den nötigen Biss für - das mysteriös betitelte - Aghori Mhori Mei gefunden.
Das in drei Tranchen veröffentlichte Atum: A Rock Opera in Three Acts ist als zwölftes Studioalbum der Smashing Pumpkins der offizielle Nachfolger von Mellon Collie and the Infinite Sadness sowie Machina/The Machines of God.
Insurmountable, fürwahr. Denn nicht einmal Material der Smashing Pumpkins kann Primitive Man zu einer Kompromissbereitschaft in ihrem keinen Millimeter von der Ideallinie abweichenden, so unendlich heavy bestrafenden Doom bewegen.
AFI behalten sich für Bodies die zuletzt gezeigte Schmissigkeit und unmittelbare Eingängigkeit bei, lassen allerdings die auf dem Blood Album gepflegte Tendenz zur Hardcore-Rückkehr gänzlich außer Acht.
Cyr trägt seinen Namen nicht von ungefähr: Billy Corgan zeigt klar, wer das Zepter bei den Smashing Pumpkins in der Hand hält, und hat mit seiner Band eine Synthie-Pop Platte mit Solo-Album-Feeling aufgenommen.
Mit ihrem fünften Studioalbum generieren Violent Soho mittlerweile auch außerhalb ihrer Heimat Australien mehr mediale Aufmerksamkeit - was angesichts der solide-durchwachsenen Qualitäten der Vorgängerplatten durchaus überrascht. Macht Everything is A-Ok die Reevaluierung notwendig?
Matt McJunkins und Jeff Friedl haben sich als in der Szene vielbeschäftigte Erfüllungsgehilfen für Ashes Divide kennen gelernt und ihr blindes Verständnis miteinander über Puscifer und A Perfect Circle vertieft. Auf eigenen Beinen stehend gelingt den beiden als The Beta Machine jedoch nur relativ unspektakulärer Alternative Rock.










