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Who Loves the Sun endet mit dem in seiner weitestgehend introspektiven, nur kurz mit Gewalt aus dem Rahmen gezupften Acoustic-Appendix October All the Time zwar annähernd dort, wo wir Chat Pile 2025 mit In the Earth Again verlassen haben.
Neben ihrer Kooperation mit Hayden Pedigo haben Chat Pile das Jahr 2025 auch mit zwei aus den Archiven gezogenen Livealben (nämlich vom Roadburn bzw. aus Chicago) bereichert. Für die Sub Pop 7” Masks (mit der B-Seite Sifting) blicken sie nun über den Rückspiegel nach vorne.
Eine Kooperation von Chat Pile und Hayden Pedigo musste man wahrlich nicht auf seiner 2025er-Bingo-Karte haben. Doch nun ist es einfach nur die natürlichste Sache einer traurigen Welt, wie schlüssig und selbstverständlich die beiden Parteien auf In the Earth Again miteinander als Einheit funktionieren - und harmonieren!
Chat Pile waren zwar auch im aktuell laufenden Jahr im Rahmen ihrer Cool World-Tour in Tilburg, pfeifen aber in Sachen Diskografie-Update auf die Aktualität und legen erst einmal Live at Roadburn 2023 auf. Passt!
"Watch it change in my hands/ Watch the whole goddamn world change": Im Jahr der Kreuz-Artworks jubeln Chat Pile darüber, dass sie ihr Zweitwerk Cool World justament zum Jubiläum des ersten Korn-Klassikers veröffentlicht haben.
Brothers in Christ, aber auch stilistisch ideal zueinander passende Noise-Brüder im Geiste: Die Senkrechtstarter von Chat Pile tun sich für eine gemeinsame Split mit den Nahverwandten Nerver aus Kansas zusammen.
Chat Piles unerbittlicher Noiserock hatte durch die als Gesang getarnten Hasstiraden und nihilistische Monologe von Frontmann Raygun Busch immer schon auch etwas cinematographisches. Dass die Band nun mit Tenkiller ihre erste Soundtrack-Arbeit veröffentlicht hat, sollte insofern nicht vollends verwundern.
Nach zwei grandiosen EPs hat spätestens das Zusammentreffen mit Portrayal of Guilt den Hype um das erste Studioalbum von Chat Pile in enorme Höhen getrieben. God's Country hält diesem Erwartungsdruck nun weitestgehend stand.
Mit Christfucker steht das zweite Portrayal of Guilt-Album 2021 nach We Are Always Alone bereits in den Startlöchern. Trotzdem blieb offensichtlich auch noch genug Zeit für eine gemeinsame Split mit den Kumpels von Chat Pile.
Was macht es schon, dass die Australier seit zehn Jahren kein brauchbares Album mehr veröffentlicht haben? Nichts - wenn Wolfmother ihre Rolle als Legacy Act in den ausverkauften Kasematten mit erkennbarer Freude annehmen!










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