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Wirklich notwendig schien ein (weiterer Doppelalbum-)Nachschlag aus den Comeback-Sessions der Red Hot Chili Peppers mit John Frusciante und Rick Rubin nach dem mediokren Unlimited Love ja nicht unbedingt. Aber hey - Return of the Dream Canteen ist eindeutig das bessere der beiden Werke!
Unlimited Love beendet als das zwölfte Album der Red Hot Chili Peppers die sechsjährige Plattenpause seit The Getaway, holt Rick Rubin nach elf Jahren Abstinenz zurück auf den Produzentenstuhl und ist natürlich mehr noch das Comeback von John Frusciante nach seinem Ausstieg 2009.
Vor dem süßlich-leichtgängigen Wohlklang-Sound ihres neuen Produzenten können auch die Chili Peppers nicht flüchten. The Getaway klingt deswegen, als hätte Danger Mouse eine tendenziell durchaus wieder stärker zu Abenteuern aufgelegte Band zu einem handzahmen Sommerpopalbum überredet. Kein ausnahmslos schlechter Deal, aber ein hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibender.
An der nach 'Strange Man / Long Progression' bisher zweiten der insgesamt angedachten neun Singles mit unveröffentlichten 'I'm With You-' Songs lassen sich in erster Linie zwei Dinge ablesen:
Weil sie während der Sessions zum letzten Album zuviel Material geschrieben haben, biegen die Red Hot Chili Peppers nun mit den ausgemusterten Songs im Single-Format um die Ecke. 'Strange Man' und 'Long Progression' sind der Startschuss für die neunteilige Veröffentlichungsorgie im kommenden halben Jahr.
Sehr angenehm: Ausgerechnet Red Hot Chili Peppers-Bassist Flea hat in seiner Rolle als Trompeten-Liebhaber mit Honora das smoothe Konsens-Jazz-Album des Jahres aufgenommen.
Abseits ihres Support-Jobs für Touché Amoré auf deren Jubiläumsreise spielen die erstmals in Europa verweilenden Greet Death auch einige wenige kleine Headliner Shows in Europa - einen davon in Graz.
„Real-deal mathcore from Jacksonville, Florida, USA. No 4/4 false claiming“ oder „Music you can dance to“? My Sword! My Sword! stellen sich jedenfalls mit ihrer Debüt EP The Swordfighter Ballads vor.
Pearl Jam lassen sich für ihr zwölftens Studioalbum von Katalysator Andrew Watt in den Hintern treten - wofür sie zwar dessen typisch grausame Produktion in Kauf nehmen müssen, durch Dark Matter allerdings auch eine veritable Renaissance in ihrem Werken erfahren.
| HM | EPs | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 | [mehr…]







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