Suche nach: dma
Absent From The Morning Headcount alleine sind schon Grund genug, an einem ungemütlich stürmischen Juni-Abend ins Sub zu pilgern. Der Rahmen mit Eccco und den kanadischen Headlinern Emma Goldman drumherum macht die Sache aber natürlich noch zwingender.
DMA's wissen offenbar selbst, dass früher alles besser war. Für (ihre insgesamt dritte und erste nicht unbetitelte EP) I Love You Unconditionally, Sure Am Going to Miss You arbeiten sie deswegen wieder mit Dylan Adams zusammen…
DMA's lassen ihr 90er-Jahre Britpop-Imitat für ihr drittes Studioalbum The Glow von Stuart Price mit Produktionsgimmicks aufpolieren, dass normalerweise für The Killers reserviert ist.
Zweiter Durchgang im Britrock-Revival aus Down Under - diesmal in noch unverkrampfter und einer Einflussschneise, die über das Vermächtnis von Oasis hinausblickt: DMA's sorgen zumindest For Now für eine Schippe an schmissigen Ohrwürmern.
Drei Australier mögen nett-schnoddrigen Früh-90er-Britpop spielen, doch das macht aus Newtown noch lange nicht das neue Manchester und aus DMA's keine legitimen Oasis-Erben. Tatsächlich muss man sich anhand von 'Hills End' sogar ziemlich über den medial strapazierten Vergleich mit der Gallagher-Institution wundern - sind die Stärken von Tommy O'Dell, Matt Mason und Johnny Took doch bei anderen Vorbildern verwurzelt.
In Folge der Pandemie schienen Protomartyr vor der Auflösung zu stehen. Sechs kurze Jahre (und das gerne unter Wert verkaufte Formal Growth in the Desert als Zwischenspiel) später erfindet sich die Band für Hotel Usona mit Dave Fridmann nun jedoch kurzerhand ein gutes Stück weit neu.
Valerie June begibt sich nach Owls, Omens, and Oracles bzw. der Standalone Single Runnin' and Searchin' mit der EP Brighter Blue auf eine Wurzelsuche in den Annalen des Great American Songbook.
“Thank you, Abnegation. Thank you, Puritan. Thank you, Passover. Thank you, Creation Is Crucifixion. Your influence still echoes.”: Zao verneigen sich auf Pillars vor vier 90er-Szene-Band.
Zwei Jahre nach Death is Nothing to Us hat Patrick Flynn den Tod seiner Mutter zu verarbeiten - was seine Band Fiddlehead mit der aus diesem Umstand resultierenden EP Baby I'll Change mutmaßlich am Beginn einer neuen Evolutionsphase zeigt.
Von Tricky inspiriert spendieren Brian Molko und Stefan Olsdal dem selbstbetitelten Debütalbum ihrer Band zum dreißigsten Geburtstag eine erstaunlich wertvolle Überarbeitung - Placebo RE:CREATED.

![Emma Goldman, Absent From The Morning Headcount, Eccco [01.07.2026: Sub, Graz] Emma Goldman, Absent From The Morning Headcount, Eccco [01.07.2026: Sub, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/07/IMG_7925.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)








