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Um zu verstehen, warum Doves noch nie derart demonstrativ auf das Kollektiv gesetzt haben, wie auf ihrem bisher ambivalentesten - und in Summe auch bisher schwächsten - Studioalbum, muss man wohl auch die Entstehungsgeschichte von Constellations for the Lonely kennen.
Weiter geht’s mit Ryan Adams quantitativ ambitionierter, allwöchentlicher Cover-Single-Serie aus den unerschöpflichen Archive. Diesmal sind die Klassiker Runaway Train und When Doves Cry als Solo-Darbietungen dran.
Eine Dekade Pause hat den Doves die nötige Lockerheit zurückgegeben, um in Form von The Universal Want mit einem zweiten Debütalbum ins Comeback zu starten, das auch ansatzlos an den Tugenden der vier Vorgängerwerke anzuknüpft.
Dass Doves in zwei Tranchen jeweils drei bisher nicht auf Streamingdiensten verfügbare Nummern auflegen, ist eigentlich nicht der Rede wert, aber hey: Remnants I ist das erste Lebenszeichen der Band seit über einem Jahrzehnt!
Alaina Moore und Patrick Riley verabschieden sich nicht nur mit einem adäquaten Rant gegen Pitchfork von Tennis, sondern in Form von Face Down in the Garden auch mit dem siebenten tollen Album des Duos am Stück.
Mit Hollow hat sich Sivert Høyem in Form einer fabelhaft wehmütigen Ballade von 2024 verabschiedet - 2025 begrüßte er dagegen mit der Aufbruchstimmung des gefällig-erhabenen Midtempo-Poprock Love vs. The World. Das dazugehörige Album Dancing Headlights bewegt sich nun in der Komfortzone dahinter.
Rose Elinor Dougall und Graham Coxon bleiben als The Waeve verschieben die Achse aus Produktivität und Formkonstanz ein klein wenig zu ihren Gunsten: Auf das selbstbetitelte Debüt (2023) und City Lights (2024), sowie einem dazugehörigen Sessions-Livealbum vor rund zwei Monaten, folgt nun die EP Eternal.
Live Drugs Again - Kudos für diesen spitzenmäßigen Titel! - wurde von The War on Drugs zwischen Februar 2022 und Dezember 2023 auf Konzerten in Amerika, dem UK, Europa und Australien aufgenommen (und zu einer homogenen Einheit vebunden abgemischt).
Für die dieswöchige (und mittlerweile dritte Ausgabe) der letztendlich 24 Teile umfassen sollenden Live-Cover-Single-Serie, findet Ryan Adams in den Archiven We Built This City und Over the Rainbow vom Auftritt am 12. November im Paramount Theatre von Oakland.
Sechs Jahre nach dem durchwachsenen Who Built the Moon? kehren Noel Gallagher's High Flying Birds mit einem überraschend unscheinbaren Album zurück: diese Council Skies sind seltsam unkonkrete Sehnsuchtsorte.










