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Seit ihrem selbstbetitelten Comeback 2019 legen Duster spätestens jetzt, mit In Dreams, eine unerwartet konstante Produktivität an den Tag. Das ist fabelhaft - auch wenn sie die Alben vom Niveau der legendären ersten Lebensphase beständig ein klein wenig weiter entfernen.
Neben einer Anniversary Edition zum 25. Geburtstag von Stratosphere und der 7“-Sammlung Moods, Modes tragen Duster mit Remote Echoes noch eine zweite Compilation zusammen, die sich mit der Frühphase der Band beschäftigt.
Quo Vadis, Billy Strings? Auf So Much for Goodbyes verarbeitet (der zuletzt ja vor allem mit seiner alten Liebe Death Metal flirtende) William Apostol den Tod seiner Mutter mit viel Tiefgang, verliert dabei aber auch das große Ganze aus den Augen.
Fünf Jahre nach dem am Piano in sich gehenden Engine of Hell trägt Emma Ruth Rundle den Kampf gegen ihre Dämonen wieder in ihrem angestammten, rockigeren Kontext nach außen. Mehr noch: Breitenwirksamer als auf These Killing Times klang die 42 jährige vielleicht noch nicht.
Noch vor dem Ende von Svalbard bleibt Serena Cherry mehr Zeit für ihren in der Pandemie aus der Taufe gehobenen Videogame-Schrein Noctule. Extinguish Thy Flame macht dabei praktisch alles nochmal ein Quäntchen besser, als das 2021er-Debüt.
Who Loves the Sun endet mit dem in seiner weitestgehend introspektiven, nur kurz mit Gewalt aus dem Rahmen gezupften Acoustic-Appendix October All the Time zwar annähernd dort, wo wir Chat Pile 2025 mit In the Earth Again verlassen haben.
Im Windschatten ihres tollen Zweitwerks Irreversible (respektive einer Live-Session zum Ohrwurm I Can Take the Sun Out of the Sky) schalten Brigitte Calls Me Baby für die Single Geordie den stimmungsvollen Umkehrschub ein.
Klar kann man Andrew W.K. immer noch auf Party Hard und She is Beautiful (oder superbe Drum-Workout-Videos) limitierten. Er selbst tut dies aber nicht - und hat fünf Jahre nach God Is Partying mit Temptation to Exist den spirituellen Nachfolger zu 55 Cadillacs eingespielt.
Es sagt leider viel über die grundlegende Qualität des dreizehnten Studioalbums von Marilyn Manson aus, dass eine frühere B-Seite zu einem Flaggschiff von One Assassination Under God – Chapter 2 geworden ist.
B.E.G. sind eine veritable Supergroup - die mit ihrer ersten EP We Don't Need You, Plain And Simple das nötige Potential zeigt, um sich auch abseits der namhaften Personalien von der Masse abzuheben.










