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Zwei Entwicklungsschritte dominieren Hand in Hand auf Open Wide: Elijah Hewson versucht gar nicht mehr anders als Papa Bono zu singen; und seine Band glättet ihren Sound für das dritte Studioalbum dazu ganz ungeniert für das niemandem weh tuende Formatradio. Beides kommt der Musik von Inhaler durchaus zugute.
Harmloser Synthpop nach der risikofreien Midnights-Schablone, wahlweise gar als Doppelschlag: Auf dem Höhepunkt ihrer Popularität (über)sättigt Taylor Swift mit The Tortured Poets Department.
Zwischen pressetechnisch generiertem Feuilleton-Hype und daraus resultierendem Credibility-Groll haben The Last Dinner Party mit Prelude to Ecstasy ein schlichtweg tolles Debütalbum - wenngleich mit Luft nach oben - aufgenommen.
Seitdem die besten EPs des jeweiligen Jahrganges auf Heavy Pop hervorgehen werden, hat sich einiges getan: das ursprüngliche Ranking der Kurzformate wurde längst gestrichen, die Anzahl der ins Spotlight gestellten Veröffentlichungen hat sich mittlerweile jedoch auf 30 erhöht.
Simian Mobile Disco-Hälfte James Ellis Ford hat als Produzent namhaften Indie-Größen und alteingesessenen Mainstream-Institutionen wie den Arctic Monkeys, Foals, Florence and the Machine, Depeche Mode, Haim, Gorillaz, Klaxons, Jessie Ware, Kylie Minogue oder den Pet Shop Boys zu Glanztaten verholfen. Nun legt er mit Hum (nach einer ersten EP vor wenigen Monaten) sein erstes Soloalbum gefunden.
Yeah Yeah Yeahs-Gitarrist Nick Zinner veröffentlicht seine instrumentale Suite 41 Strings, die unter namhafter Beteiligung ursprünglich für den Earth Day 2011 entstanden ist, nun auch für die breite Öffentlichkeit auf physischem und digitalem Weg.
Zur finalen Schlacht im Lied aus Feuer und Eis schließen sich nun auch über ein Dutzend an namhaften Musikern an. Das auslaufende Franchise Game of Thrones soll mit der Compilation For the Throne noch einmal ergiebig gemolken werden.
Als wir Sharon Van Etten zuletzt sahen, trieb sie sich in angesagten Clubs in Twin Peaks herum, saß im gläsernen Käfig von The OA und bediente das Radioprogramm einer dystopischen Paralellwelt. Auf Remind Me Tomorrow versucht sie nun, sich in einem Indietronic- und Synthpop-Umfeld neu zu erfinden.
Dornenkronen, Klagemauern und auszutreibende Teufel – das neueste Werk von Joan As Police Woman spart nicht an Dramatik und gibt sich doch ganz laid back. Ein Spagat, der nicht immer einwandfrei funktioniert, am Ende aber mehr als eine Rotation wert ist.
Das vierte Studioalbum - das erste nicht in Eigenregie veröffentlichte - von Valerie June wandelt wieder auf der Achse Nashville, Memphis, New Orleans und sollte der 31 jährigen mit der markanten Frisur endlich die verdiente breitere Aufmerksamkeit im Zuneigungsbereich zwischen Blues und Country sichern. Mit- (und um nicht zu schreiben: haupt) verantwortlich dafür: Black Keys-Mann Dan Auerbach.










