Suche nach: grizzly bear

Grizzly Bear – Painted Ruins

Grizzly Bear – Painted Ruins

von am 10. September 2017 in Album

Anstatt heimlich, still und leise vollends auseinanderzudriften, haben Grizzly Bear doch wieder zusammen gefunden und mit dem verträumt-undurchsichtigen Painted Ruins das vielleicht faszinierendste Album ihrer Karriere aufgenommen.

[mehr…]

Grizzly Bear – Shields: Expanded/ B-Sides

Grizzly Bear – Shields: Expanded/ B-Sides

von am 9. November 2013 in EP, Reissue

Leider eine mittlerweile gängig gewordene Label-Praxis: Platten schon nach wenigen Monaten in erweiterten Versionen neu aufzulegen. So sehr man dies grundsätzlich verabscheuen darf, so wunderbar und fair gelöst ist dies im Fall der Neuauflage des noch jungen Grizzly Bear-Geniestreichs 'Shields' aus dem letzten Jahr.

[mehr…]

Grizzly Bear – Shields

Grizzly Bear – Shields

von am 13. September 2012 in Album

'Shields' experimentiert als Album nach dem Album mit der "Was-wäre-wenn-Frage": Was, wenn Grizzly Bear schon 2006 ihr schrullig-verlegtes Verständnis von Pop derart "verständlich" hätten formulieren können oder wollen wie auf dem Durchbruchwerk von 2009.

[mehr…]

Morrissey – California Son

Morrissey – California Son

von am 27. Mai 2019 in Album, Sonstiges

Endlich rücken mit California Son wieder musikalische Neuigkeiten in das von negative Schlagzeilen dominierte Blickfeld des Steven Patrick Morrissey: Der zumindest streitbare Querulant hat hinter einem geschmacklosen Cover zwölf durchaus geschmackvoll eingenommene Fremdinterpretationen versammelt.

[mehr…]

Barrie – Happy To Be Here

Barrie – Happy To Be Here

von am 5. Mai 2019 in Album

Originalitätspreise werden sich Barrie wohl keine abholen. Dafür aber könnten sie den kommenden Sommer mit dem entwaffnenden Dreampop von Happy To Be Here schon vorab im Alleingang retten.

[mehr…]

Alt-J – Relaxer

Alt-J – Relaxer

von am 6. Juni 2017 in Album

Wo This is All Yours die Entscheidungsfrage zwischen Pusher und Puller stellte, würde sich Relaxer nun gerne für den Drifter entscheiden:  Alt-J lassen sich mal im Autopilot treiben und erforschen dann wieder meditativ gelöste Detailansichten neuer Perspektiven - scheitern aber vor allem durch den seltenen Einsatz der Brechstange an einem so stimmungsvollen wie zerfahrenen Drittwerk.

[mehr…]

Palace Winter – Waiting for the World to Turn

Palace Winter – Waiting for the World to Turn

von am 8. Juni 2016 in Album

Caspar Hesselager und Carl Coleman produzieren unter dem Banner Palace Winter als dänisch/australisches Doppel im Windschatten angesagter Szenegrößen freiheitsliebend in die Weite gehenden Indierock ohne Grenzen am Horizont.

[mehr…]

Dan Mangan + Blacksmith – Club Meds

Dan Mangan + Blacksmith – Club Meds

von am 13. Januar 2015 in Album

"They changed my purpose" singt ein melancholischer Mangan gleich im eröffnenden 'Offred', vor geloopten Soundchleifen und knisternder Elektronik, einem verträumt torkelnden Analog-R&B-Rhythmus und perlenden Gitarren, die sonst nur Vondelpark mit einer derart wunderbar schimmernden Unterwasser-Ästhetik von Radiohead adaptiert haben: 'Club Meds' nicht als Soloalbum des einstigen (?) Vorzeige-Neo-Folkis aus Kanada firmieren zu lassen, sondern seine Band mit aufs Cover zu holen, ist tatsächlich kein Lippenbekenntnis, sondern nur die Spitze eines stilistischen Paradigmenwechsels.

[mehr…]

Spotify, U2 und Apple – An der Kassa zum 1-Euro-Shop der Musik

Spotify, U2 und Apple – An der Kassa zum 1-Euro-Shop der Musik

von am 23. September 2014 in Featured, Randnotiz

Ein leichter Shitstorm weht wieder einmal durchs Netz. Der Grund: Ein milliardenschwerer Elektronikkonzern beschenkt  (oder, je nach Lesart, zwangsbeglückt) seine 500 Millionen Nutzer mit einem exklusivem Gratisalbum einer millionenschweren Weltverbesserer-Band. So what, möchte man fragen. Wird der besagte Shitstorm und die Diskussion über die Qualität des besagten Albums aber beiseite gelassen, so ergibt sich die Möglichkeit einmal über den Wert von digitaler Musik im Jahr 2014 nachzudenken. 

[mehr…]

Lana Del Rey – Ultraviolence

Lana Del Rey – Ultraviolence

von am 13. Juni 2014 in Album

Bereits der Titel des 3. Studioalbums von Lana Del Rey, an dem Black Keys-Mastermind Dan Auerbach kräftig mitwirkte, verspricht einiges. Er deutet auf mehr Krawall bzw. Lautstärke hin und führt den Hörer damit in die Irre. Der Sound von Lana Del Rey hat sich nicht grundlegend geändert, lediglich die Synthie-Beats wurden gegen ein Schlagzeug getauscht und mit einem sanften Streicher- und Gitarrensound verfeinert. So bleibt alles beim Alten und dennoch schön, verträumt, bezaubernd, dramatisch – ganz Lana.

[mehr…]