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Harry Styles zeigt auf seinem dritten Soloalbum, das charttauglicher Pop keinesfalls schlecht sein muss, sondern auch sympathisch und angenehm funktionieren kann. Mehr gelingt Harry's House dann aber leider auch nicht.
Vor zwei Jahren hat Harry Styles mit seinem selbstbetitelten Debüt das etwas ungläubig bestaunte Überraschungsmoment auf seiner Seite. Fine Line bestätigt nun aber - wenn auch ein klein wenig zu zaghaft und inkonsequent - die Ambitionen des (ehemaligen) Boyband-Mitglieds am zeitlosen, klassischen Pop.
Everything May Soon be Goon: In den zehn Jahren seit seinem vielerorts als veritablen Klassiker betrachteten Debüt war Tobias Jesse Jr. als ausgezeichneter Songwriter hinter dem Rampenlicht allgegenwärtig. Für Shine, sein nicht mehr für möglich gehaltenes zweites Soloalbum, hat er (ungeachtet des wohl größten Jumpscare-Terrors 2025) jedoch ein paar der vermeintlich eher langweiligeren Kompositionen auch für sich selbst aufgespart.
Dem briachialen Hit und Fireworks & Rollerblades-Zugpferd Beautifu
Zwei Entwicklungsschritte dominieren Hand in Hand auf Open Wide: Elijah Hewson versucht gar nicht mehr anders als Papa Bono zu singen; und seine Band glättet ihren Sound für das dritte Studioalbum dazu ganz ungeniert für das niemandem weh tuende Formatradio. Beides kommt der Musik von Inhaler durchaus zugute.
Sechs Jahre sind seit Woodstock vergangen - und damit tatsächlich mehr Zeit, als Portugal. The Man für ihre ersten sechs Studioalben benötigten - doch hört man das dem nonchalanten Chris Black Changed My Life eigentlich nicht an.
Blue Bannisters (ehemals Rock Candy Sweet) ist ein Grower als Abnabelung von Jack Antonoff samt dem angehängten Sammelbecken bisher ausgesparter Songs, oder: ein wunderbares Lana del Rey-Album mit Schönheitsfehlern.







