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Die Veröffentlichung des dezent obskur selektierten Archivmaterials Live and Rare könnte ein Indikator dafür sein, dass Helmet fünf Jahre nach Dead to the World wieder die Motoren anwerfen.
Sechs Jahre nach dem unausgegorenen Offenbarungseid Seeing Eye Dog gelingt Page Hamilton nicht nur deswegen ein zufriedenstellenderes Album , weil er sich diesmal verhneifen kann, einen Beatles-Song zu vergewaltigen: Dead to the World ist wie schon das Gros der vorherigen Helmet-Alben aus der zweiten Bandphase ein durchaus solide die eigene Discografie auffüllendes Stakkato-Metal-Machwerk.
Nach Come And See und It Is Written schreiben World Peace For No Man Shall See Me and Live seinen schlanken Umfang von zehn Songs in sechseinhalb Minuten wieder als Statussymbol aufs Cover.
Thirty Something Records und Primitive Records erinnern mit einer allumfassenden Neuauflage ihres Backkatalogs an die fabelhaften Osloer Rabauken JR Ewing, die sich zwischen 1998 und 2006 energis
Das auf den ersten Blick überraschende (auf den zweiten aber alleine durch personelle Bande Sinn machende) Gespann aus den Psychedelic Hardcore‘lern von Phiz und den Black Metallern Ultha verneigt sich gemeinsam vor Ministry.
Ob der Schmerz über den Split von Every Time I Die 2022 seitens vieler Labels einfach noch zu schwer wog? Anders ist es jedenfalls kaum zu erklären, warum Boreihr Debütalbum Feral so lange nicht an den Mann brachten.
Auch ohne Flöten-Gimmick wird All My Angels den Hype, den Speed nach Only One Mode im Vorprogramm von Knocked Loose oder Turnstile ausgelöst hat, mühelos weiter befeuern.
Nachdem er den Gridlink-Wurzeln ein nahezu perfektes Update verpasst hat und mit Barren Path demnächst das Erbe von Coronet Juniper (2023) antreten wird, findet Takafumi Matsubara noch die Zeit, um mit Birth and Loss die Grenzen des progressiven Grind auszutesten.
Die EP Broken Sword, Rotten Shield recycelt Songs, die Spencer Hazard eigentlich für Reaper‘s Gong geschrieben hat - wirkt dabei aber viel eher noch wie eine Resterampe für Coagulated Bliss.
Wie jedes Jahr stellt sich die Frage, ob zumindest eine Handvoll der tollen Alben, die es aus unterschiedlichen Gründen nicht in die regulären Top 50 geschafft haben, einfach unter den Tisch fallen sollen, nicht: Für ein kleines bisschen des verdienten Spotlights sind die Honorable Mentions da. Auch wenn die heuer aus allen Nähten platzen, weil die Lage 2024 insofern besonders präkerer war, da der Schwall an herausragenden Veröffentlichungen selbst im Dezember nicht abreißen wollte.










