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Es ist natürlich an sich absolut unnotwendig, ein Album, das neben seinem makellosen Songwriting auch so sehr von seiner Atmosphäre und Ausstrahlung lebt, wie Morning View es tut, überhaupt neu aufnehmen zu wollen. Incubus haben es zum 23 jährigen Jubiläum ihres vielleicht größten Klassikers dennoch getan - und machen damit erstaunlicherweise wenig falsch.
Wohl nur die loyalsten Fans haben einer Fortsetzung der 2015 mit (Side A) begonnenen, und durch das solide Studioalbum 8 unterbrochenen Trust Fall-Reihe entgegengefiebert. Selbst für sie kann (Side B) nun allerdings ein frustrierendes Comeback darstellen.
Nur fünf Alben haben Mournful Congregation über das vergangene Vierteljahrhundert hinweg verteilt veröffentlicht, alleine sieben Jahre sind seit The Book of Kings vergangen. Wo der Faktor Zeit im Kosmos der Band aber ohnedies relativ wird, zelebrieren die szenedefinierenden Australier die überwältigende Schönheit des Funeral Doom auf The Incubus Of Karma nun umso auslaugender, vielleicht sogar erhabener denn je.
If Not Now, When war vor knapp sechs Jahren womöglich nicht der beste Grund, um Incubus während der darauf folgenden Bandpause zu vermissen; und 8 ist nun womöglich nicht gerade der relevanteste, um ihr Comeback zu feiern. Allerdings geben sich Brandon Boyd und Co. durchaus alle Mühe, alte Tugenden möglichst erfrischend und enorm catchy aufzuwärmen - scheitern aber nicht nur an einem alten Bandkumpel.
Die dringend nötige Pause nach dem allzu kuscheligen 'If Not Now, When?' hat Brandon Boyd und Co. gutgetan: Incubus haben ihre Gitarren (und Eier) wiedergefunden und anstelle der Frührente doch wieder Lust auf Rock. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die wirklich starken Songs.
Ein bisschen zu spät für den Valentinstag sind Brandon Boyd und Co. dran, aber wer schaut einem geschenkten Gaul schon ins Maul? Die vier "besten" Incubus Love-Songs gibts zum Gratis-Download.
Neo-Cardiacs-Frontmann Mike Vennart schwärmt ausführlich über das zehnte Biffy Clyro-Studioalbum. Warum das so ist, deutet Futique - Future Antique - allerdings eher an, als dass es diese Vorschusslorbeeren tatsächlich erntet.
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.
Musikalisch wird von Beef zwar wahrscheinlich der Incubus-spielende Stephen Yeung in Erinnerung bleiben - doch ist der Score von Bobby Krlic (wenngleich keineswegs ikonisch) freilich noch elementarer.










