Suche nach: king diamond
Nach dem auch für Loyalisten polarisierenden Comebackalbum Still Sucks haben Limp Bizkit mit Making Love to Morgan Wallen einen so ungeniert selbstreferentiellen Fanpleaser aufgenommen, der (was Songwriting bzw. Sound angeht) direkt von Gold Cobra and the Hot Dog Flavoured Water stammen könnte.
„I’ll always be KISS Army. I’ll always be looking for that lost black diamond somewhere out in the rain on Canal under harsh forever stars and a tomorrow that would bend the light just enough so I could find my footing, out here in the desolate late dreams of America.“
Mit einem Doppel-Album, das auf keinem Streaming-Portal verfügbar, mittlerweile aber gratis via der hauseigenen Geocities-Website als wav-Paket zum Download angeboten wird, hat Patrick Flegel alias Cindy Lee mit Diamond Jubilee einen unerwarteten Hypes des Jahres losgetreten.
Nein, 'King Animal' ist - natürlich - kein neues 'Badmotorfinger' oder 'Superunknown' geworden. Es ist aber ein überraschend fulminantes, der Historie der Grunge-Legende gerecht werdendes Comeback, dass in dieser Konsequenz wohl kaum mehr jemand Chris Cornell und Co. wirklich zugetraut hätte.
Nach der Monster Mosh EP kredenzt Gwarsenio Hall via Bandcamp mit No Christmas for Presents das nächste saisonale Kurzformat. Gerade für langjährige Fans seiner Two Minutes to Late Night-Reihe erweist sich die Zusammenstellung allerdings als absolut redundant.
Das (beschissene? geile? beschissen geile?) Artwork außen vor: Mephistofeles putzen die Songs von Barely Alive für ihr viertes Album Violent Theatre ein klein wenig im Studio heraus.
Submission and Slavery beginnt mit einem Sisters of Mercy-Tribut als Plattencover und endet mit einem Christian Death-Song. Dazwischen bringt Lamp of Murmuur seinem melodischen Black Metal nicht nur die Tugenden des Goth bei.
Two Minutes to Late Night-Host Gwarsenio Hall spendiert Covers Vol. 5 den Untertitel Halloween Songs (Kind of), denn es gibt diesmal Interpretationen von Halloween II (Samhain), Over the Mountain (Ozzy Osbourne), Spooky (Dusty Springfield), Dead Man’s Party (Oingo Boingo)...und No Presents for Christmas (King Diamond).
Im Jahr nach Diamond Jubilee geben sich Preoccupations zugänglicher denn je, überraschend mit Ill at Ease aber primär insofern, als dass sie erstmals auf eine konventionelle Namenswahl bei einem Album zurückgreifen.
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.










