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Die Geschichte von Kowloon Walled City war gefühlt immer schon eine der voranschreitenden Reduktion und Askese-Findung. Piecework ist insofern sechs Jahre nach dem schwächelnden Grievances ein neuer Zenit.
Hinter der erstaunlich bekömmlichen Zugänglichkeit von Odd Love lauern also (erfreulicherweise) doch noch Abgründe, wie das resteverwertende Doppel auf No Love beweist. Louis Jucker holt angesichts der Veröffentlichung von Nightshifter und Homeworking Patriarch jedoch erst einmal weit aus, um über den aktuellen Status Quo seiner Band Coilguns zu reflektieren.
Vier Jahre nach dem grandiosen Loved injizieren KEN mode ihrem sludgig am Hardcore aufgeriebenen Nihilismus-Noise Rock auf NULL eine beunruhigende Dosis an Industrial- und No Wave-Tendenzen.
Der letzte Bandcamp-Friday (zumindest jener des Jahres 2020) bedeutet hoffentlich nicht auch das Ende der allmonatlich fortlaufenden Two Minutes to Late Night-EP-Reihe. Obwohl - nein, eher gerade weil! - Gwarsenio Hall mit Covers Vol. 6 seine bisher stärkste Songsammlung liefert.
Glassing wollen das stilistische Chaos ihres Wesens auf dem zweiten Studioalbum keineswegs zähmen, bringen ihre zahlreichen, so unbändigen stilistischen Einflüsse für das einnehmend in der Finsternis schimmernde Spotted Horse aber in einen faszinierenden Einklang.
Jetzt auch physisch (bzw. digital via Bandcamp) erhältlich: Das In-House Release zum Record Store Day 2018 des New Orleans-Plattenshop Sisters in Christ versammelt vier Coversongs von Kowloon Walled City, Dangers, Thou und Lingua Ignota.






