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Manchmal genügt ein wunderbares Artwork, um auf ein Album bisher unbekannten Ursprungs aufmerksam zu machen - in diesem Fall gelingt dies He Went to the Sea, dem märchenhaften Debütalbum von Géonne Hartman.
In den Texturen und Akzenten erkennt man die Stammband von Ed O'Brien in den Nuancen immer noch. Allerdings hat der 52 Jährige auf Earth unter dem EOB-Akronym-Alias merklich Spaß an den Freiheiten jenseits von Radiohead.
Alfonso Cuaróns Oscar-Anwärter Roma bekommt neben seiner regulären Various Artists-Songsammlung noch einen Inspired by the Film-Soundtrack mit einigen zugkräftigen US-Amerikanischen Schwergewichten verpasst.
Bevor Polkov sich hoffentlich demnächst mit ihrem Zweitwerk im Langformat zurückmelden werden (Indizien deuten ja durchaus darauf hin), hat ein kurzer Appendix zu Debütalbum einstweilen schon/noch einmal in Erinnerung gerufen, warum dies eines der am innigst erwarteten Alben näherer Zukunft darstellt: Ho Un Gatto (Si Chiama Vendetta) trumpft mit drei sonnig-nostalgischen Ohrwürmern auf, die mit einer meisterhaften Leichtigkeit ihre Melodien über Indie, Pop und Folk tänzeln lassen. Während da also die Vorfreude auf kommende Songwriting-Schmeichler steigt, hat sich Mastermind Laurenz Jandl auch dieses Jahr die Zeit genommen, im Rahmen des Heavy Pop Adventskalender über seine Lieblingsplatten der vergangenen Monate zu reflektieren.
Aus dem Dunstkreis des Willkommen Collectives aus Brighton formieren sich abermals ein gutes Dutzend Musiker um Jacob Richardson zu den Sons of Noel and Adrian, um beklemmend schwermütigen Folkmonstren einen Platz am wärmenden Kamin in der heimeligen Stube anzubieten.





