Suche nach: organ dealer
Auch wenn sich das Debüt-Soloalbum der arrivierten Szene-Legende Takafumi Matsubara durch seine unzähligen Features eher wie eine verwaschene Grindcore-Compilation anfühlt, steigt - das so passgenau betitelte - Strange, Beautiful and Fast doch auch in das Rennen um die beste Genre-Platte des Jahres ein.
Deutlicher als der vor knapp fünf Monaten erschienene direkte Vorgänger Lonesome Drifter entlässt Dollar a Day mit dem Gefühl, dass Workaholic Charley Crockett die Dinge aktuell zu überstürzt veröffentlicht.
Brann Dailor, Bill Kelliher und Troy Sanders machen weiter. Doch mit dem augenscheinlich amikal vollzogenen Ausstieg von Brend Hinds am 7. März 2025 steht nach ziemlich genau einem Vierteljahrhundert eine markante Zäsur im Hause Mastodon an. Weswegen der Zeitpunkt des Endes des klassichen Line-Ups dann auch ein idealer Zeitpunkt ist, um auf die bisherige Diskografie der Band zurückzublicken.
Es gibt keine idealere Möglichkeit den einwöchigen Geburtstag von Am Ende wird alles ein Garten zu feiern, als einen Gutteil der Songs des mutmaßlich bisher wohl besten Garish-Albums live serviert zu bekommen.
Alben, die in den vergangenen Jahren durchaus Chancen gehabt hätten, souverän in den Top Ten der hiesigen Charts zu reüssieren, stehen nun in einem veröffentlichungstechnisch herausragenden Jahr bis über die ersten dreißig Listen-Plätze hinaus Schlange. So hart die Ablöse von Khanate jedoch auch umkämpft ist - jemand muss sie antreten, in den 2024er Heavy Pop Top 50.
Vince Staples kehrt nach sechs Jahren für einen letzten Release zu Def Jam zurück, um mit Dark Times entspannt in sich zu gehen. Beweisen muss er dabei niemandem mehr etwas.
Jay Watson alias Gum ist neben Tame Impala und Pond niemals ausgelastet. Für Ill Times hat er sich mit Ambrose Kenny-Smith trotzdem einen kongenialen Kooperationspartner an Bord geholt.
Kim Gordon beehrt Graz im Rahmen ihrer The Collective-Tour. Ja, Panik gesellen sich als nomineller Special Guest ins Line Up, den eröffnenden Support im Orpheum besorgen Jigsaw Beggars.
Knapp zwei Wochen nach ihren Kumpels von Godspeed You! Black Emperor kommen BIG|BRAVE nach Graz - und füllen zumindest das Orpheum Extra (mit Unterstützung von Ilun und Kee Avil) relativ ordentlich.
Friko klingen vielleicht ja manchmal ungefähr so, als hätte ein junger Conor Oberst die Arcade Fire-Liebe von Black Country, New Road kurz nach dem Jahrtausendwechsel vorweggenommen und sie mit einer Lemon Twigs-artigen stilistischen Vielseitigkeit umgesetzt. Mehr noch krönt Where we've been, Where we go from here aber schon vorab einen bisher famosen Indie-Jahrgang.




![Garish, Doppelfinger [21.03.2025: Dom im Berg, Graz] Garish, Doppelfinger [21.03.2025: Dom im Berg, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/03/IMG_1548.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)



![Kim Gordon, Ja, Panik, Jigsaw Beggars [28.06.2024: Orpheum, Graz] Kim Gordon, Ja, Panik, Jigsaw Beggars [28.06.2024: Orpheum, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6621.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)
![BIG|BRAVE, Kee Avil, Ilun [08.05.2024: Orpheum Extra, Graz] BIG|BRAVE, Kee Avil, Ilun [08.05.2024: Orpheum Extra, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2024/05/IMG_5145.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)
