Suche nach: pure love
Das wars dann also schon wieder mit Pure Love. Als Schwanengesang der kurzlebigen Koalition der Ex-Gallows und The Hope Conspiracy Aussteiger gibt es drei neue Ohrwürmer, die einem den Abschied trotzdem nicht eklatant schwerer machen.
Ex-Gallows Schreihals Frank Carter und der ehemalige The Hope Conspiracy Gitarrist Jim Carroll haben keine Lust mehr auf Hardcore. Aber dass ihnen deswegen gleich der Sinn nach handzahm düdelnden Rocksongs steht, die auf halben Weg zum Stadion im Formatradio versumpfen?
Mit der herrlich beschwingten Vorabsingle Delirium hat C(hris) Duncan unmittelbar für sein fünftes Soloalbum angefixt. Leider kann It's Only a Love Song die daraus entstandene Erwartungshaltung nicht ganz stemmen.
Craig B steuert wenige Monate nach dem Slovenly Hooks-Zweitwerk Make or Mar (2024) mit dem sechsminütigen A Lost Cause einen Track zur Compilation Sonic Heritage bei.
Für Komplettisten streng genommen eher ungeeignet, doch das The Pains of Being Pure at Heart-Fanherz leuchtet angesichts von Perfect Right Now: A Slumberland Collection 2008-2010 dennoch auf.
Synth-Elektropop mit mal mehr, mal weniger deutlichen Darkwave-, Industrial-, Goth- und Hip-Hop-Schraffuren: ††† (Crosses) gehen für ihr Comeback Goodnight, God Bless, I Love U, Delete. (leider zu ausführlich) in die Vollen.
Zwischen mechanischen Power Noise Electronics und verflucht heulendem Drone Metal: Die Katalysatoren von The Body machen für Enemy of Love gemeinsame Sache mit dem kalifornischen Krawallschrauber OAA.
Lange und viele Anläufe haben die Kings of Convenience gebraucht, um ihr viertes Studioalbum über fünf Jahre hinweg in ebenso vielen Städten fertigzustellen. Mit Peace or Love kommen die Norweger am Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle exakt zur richtigen Zeit, um Gemüter mit ihrem abonnierten (kammermusikalisch ausgeschmückten) Indie-Folk zu beruhigen.
Eine Wahrheit, an der auch Love&Jett nicht rüttelt: Kennt man ein Guitar Wolf-Album, kennt man im Grunde alle. Und hat trotzdem immer wieder von neuem seinen hemmungslosen Spaß am Garage-Radau der Japaner.
Was bei Dreamcar zuletzt erstaunlich gut funktioniert hatte, will auf dem vierten Blaqk Audio-Album einfach nicht zusammengehen: Die AFI-Spitze Davey Havok und Jade Puget forciert auf Only Things We Love den zwanghaften Pop in der retrofuturistischen Zeitmaschine.










