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The Suicide Handbook hätte seinerzeit der Nachfolger von Ryan Adams' Debütalbum Heartbreaker werden sollen, ist von der Plattenfirma aber als zu unkommerziell und melancholisch angelehnt worden. Nun, knapp zweieinhalb Dekaden später, erscheint das sagenumwobene Werk allerdings tatsächlich doch noch.
Nein, Charlie the Wonderdog ist natürlich keine (weitere) Fortsetzung zum eine ganze Kindergeneration traumatisierenden Don Bluth-Film Charlie – Alle Hunde kommen in den Himmel.
Self Portrait ist eigentlich kein Studioalbum, sondern eine ebenso frustrierend unausgegorene, wie potentiell vielversprechende Demo-Compilation - oder auch Ryan Adams' ureigene Version eines Meme-Dumps zwischen Selbstpersiflage und Meisterhand.
Nicht essentiell, aber keine so unnötige Idee, wie es zu erwarten war: Enfant terrible Ryan Adams hat mit der Heartbreaker 25th Anniversary Edition den ein bisschen ikonischem Start in seine Solo-Karriere neu aufgenommen.
Anstatt seine Handschuhe an den Nagel zu hängen, dümpelt der längst aus dem Schwergewicht des Business abgestiegene Bryan Adams mit Roll With the Punches einmal mehr auf den Trampelpfaden der Poprock-Egalität umher.
Vor knapp einem halben Jahr ist Ryan Adams' Interpretation von There Is a Light That Never Goes Out außerhalb des regulären Kontextes freitäglicher Solo-Coversongs ein wenig untergegangen.
Wednesdays ist das beste Album, das Ryan Adams in den 00er Jahren veröffentlicht hat (und bei aller Liebe wohl auch haben wird). Trotzdem erschien die Aussicht, dass der Musiker nur vier Jahre nach dem Release der Platte einen neuerlichen Blick auf das Material werfen wollte, schon bei der ersten Ankündigung von Another Wednesday wie eine nicht unbedingt essenzielle Idee.
Zu schön, um wahr zu sein? Nach dem Release-Stunt zum Jahresbeginn verabschiedet sich Ryan Adams von 2024 mit der kaum noch für möglich gehaltenen Veröffentlichung des sagenumwobenen Blackhole. Vor allem aber entlässt er das Album aus seinem mythischen Nimbus.
Woche 24 von 24, wir sind (sofern der wankelmütige Künstler nicht mal wieder spontan seine Pläne geändert hat) wohl tatsächlich am Ende angekommen: Ryan Adams beschließt seine im Mai begonnene, archivsichtende Live-Cover-Serie mit Darbietungen von Candy Says und Free Bird.
Auf die (vor)letzten Meter seiner Solo-Cover-Serie hin zieht Ryan Adams das Tempo noch einmal überraschend an - ausgerechnet für I'm So Lonesome I Could Cry und den Lovesick Blues.










