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Dass Slow Crush Fans von Slowdive sind, und im Windschatten von Whirr und Nothing schon zwei tolle Alben veröffentlicht haben, hört man Thirst an - mehr noch aber, dass die Belgier mittlerweile auf Pure Noise Records veröffentlichen und mit den Deftones als Leitbild neben Fleshwater bestehen wollen.
„Slow Husky play noir indie rock. (…) Influenced by The Cure, The Smiths, Radiohead, PJ Harvey, and Anna Calvi“ steht in der Bio des jungen Quartetts aus Colchester. Nachzuhören ist dies bisher auf einer einer selbstbetitelten ersten EP.
Slowdive sind legendär wie immer, aktuell aber auch populär wie nie zuvor - und leben diesen Umstand mit spürbarer Freude und Hingabe aus. Unter anderem, indem die Briten in ihrem zweiten Frühling so auch erstmals in ihrer Karriere Österreich beehren.
Daniel Avery und Grouper verfolgen zwei stilistisch konträre Ausrichtungen, um Kisses, den herausragenden Hit von Slowdives 2023er-Glanztat Everything is Alive, zu remixen bzw. neu zu verarbeiten.
Die Teamplayer BADBADNOTGOOD helfen Baby Rose mittels der Kooperations-EP Slow Burn, ihr auf den beiden Soloalben To Myself (2019) und Through and Through (2023) aufgezeigtes Potential etwas effektiver umzusetzen.
Vertraut und zuverlässig, im besten Sinne. Aber mehr noch: Sechs Jahre nach ihrem selbstbetitelten Comeback erfinden sich die Shoegaze-Veteranen Slowdive für Everything is Alive doch ein kleines Stück weit neu.
Fast schon zu absurd, um wahr zu sein: Metz hatten mit Acid und Slow Decay in der Mottenkiste noch zwei Songs aus den Sessions mit Steve Albini lagern, für die andere Bands wohl ihre Sicherheitsgurte verkaufen würden.
Die Dauerveröffentlicher von Portrayal of Guilt kommen nicht zur Ruhe und veröffentlichen (diesmal gemeinsam mit den Kollegen Slow Fire Pistol aus Atlanta) in Form von The End of Man Will Bring Peace to This Earth schon wieder eine Split-Single.
Bismuth suhlen sich auch auf ihrem zweiten Studioalbum in minimalistisch aufblühendem Funeral Doom, der über den sphärischen Drone zum Dark Ambient treibt, und dabei mit der Reduktion auf Synthies, Bass und Drums in grausam- bezaubernde Lagen der Katharsis abtaucht.
Wer seine Band nach einem der stärksten The National-Songs benennt und dann auch stilistisch keinerlei Bedenken hat sich in das Fahrwasser der Indielieblinge zu begeben, der lädt sich natürlich per se eine schwerwiegende Hypothek aufs Haus. The Slow Show überzeugen mit ihrem lange hinausgezögerten Debüt aus dieser schwierigen Ausgangslage heraus dennoch.



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