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This is Sparta? Fühlt sich gar nicht unbedingt danach an! Warum Jim Ward dieses als Bandspielwiese getarnte Quasi-Soloprojekt nach knapp 14 Jahren nominell reaktiviert hat, ist anhand des frustrierenden Trust the River wohl auch dem Mastermind selbst nicht ganz klar.
Nach der Verleugnungsphase White Roses, My God und der Trauer-Akzeptanz mit Trampled Bay Turtles in Form eines gerne übersehenen Meisterwerks, markiert die Mini-EP Alan Sparhawk Solo Band nach dem Loslassen von Low gewissermaßen das Weitermachen in einem (von politischer Dunkelheit überschatteten) Leben nach Mimi Parker.
Seinem sechsten Studioalbum With Heaven in Top spendiert Zach Bryan als Sahnehäubchen obendrauf auch gleich eine Acoustic Version. Mit beiden Werken unterstreicht er, was für ein formelhaft zuverlässiger, extrem produktiver und konstant großartiger Songwriter er weiterhin ist - und, dass er sich als sein eigener Produzent selbst im Weg steht.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 50 bis 41.
Mitch Sanders könnte man schon seit 2024 durch seine erste Songsammlung These Things We Carry auf dem Radar haben. Mit der zweite EP Saloon unterstreicht er die gezeigten Qualitäten dieser erster Talentprobe aber noch einmal mit einer größer gewordenen Bandbreite, deutlicheren Assoziationen - und einem prominenten Fürsprecher.
Sehr erfrischend: Für Horizons/West, ihr viertes (sehr) gutes Reunion-Album am Stück, vertrauen Thrice nicht nur dem Autopiloten - wenngleich weniger konsequent, als in der Eingangsphase der Platte proklamiert.
No Kings, The List und Join ICE: Jesse Welles nimmt seine Rolle als aktuell wohl gewichtigster Protest-Musiker im Singer-Songwriter- und Folk-Spektrum gleich mit drei schmissigen Ohrwürmern wahr.
Neben dem Anachronismus eines regulären neuen Holy Sons-Album - Puritan Themes - taucht Emil Amos auch wieder in die weitläufigen Archive seines Quasi-Solo-Alias ein: Lost Decade IV.
Selbst hinter einer unüberwindbaren Sprachbarriere kommt die - ja, wahrhaftig! - Magie von Silvana Estrada auf der Bühne noch natürlicher und unmittelbarer zur Geltung, als auf den schon so zauberhaften Studioalben Marchita und Vendrán suaves lluvias.
Härter als jeder Moshpit: Sunn O))) besinnen sich auf ihre Wurzeln und sind als Shoshin (初心) Duo auf ihre Essenz destilliert eine körperliche Herausforderung sondergleichen.









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