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Ein eklektisches Vergnügen: James Vincent McMorrow erfindet sich nach dem einschlagenden Erfolg seines Debütalbums von Grund auf im Post-Dubstep-Umfeld neu und bearbeitet gekonnt aber wenig eigenständig die Nahtstelle aus Everythings Everything's tanzberuhigter Elektronik, James Blake'schem Digital-Soul und dem sehnsüchtigen Popmomenten von Volcano Choir.
Angel in Plainclothes ist das fünfte Studioalbum von Angelo De Augustine - und das zweite in der Zeitrechnung nach A Beginner's Mind. Tatsächlich ist es aber eigentlich als eine Art abermaliges Debütalbum für den Kalifornier zu verstehen.
Beatles-Kumpel Paul McCartney wird demnächst nach laängerer Auszeit mit den Boys of Dungeon Lane abhängen. Derweil geht Ringo Starr auf Long Long Road den countryesken Americana-Weg von Look Up ebenso zügig wie unbeirrt weiter.
Mit (semi)großen Namen gespickt ist Michael Showalter's Oh. What. Fun. ist eine einzige Vollkatastrophe von einem desaströs unamüsanten Weihnachtsfilm. Was hat der dazugehörige Soundtrack zu bieten?
Absoluter Noiserock-Legenden-Besuch am Second Floor der Grazer Postgarage: Chris Spencer prügelt sich mit den neuformierten, 2021 wiedergeborenen Unsane an der Mur durch eine nahezu atemlose, ruppige, dreckige, groovende Early Cuts-Setliste.
Was Philippe Tougas anfasst, wird zu Metal-Gold: Im Jahr, nachdem Stygian Doom-Jahrgangsbester wurde, greift er mit dem First Fragment-Zweitwerk Gloire éternelle nach der Technical Death Metal-Krone.
Kurz vor seinem 55. Geburtstag verneigen sich auf I'll Be Your Mirror: A Tribute To The Velvet Underground & Nico alte Legenden und aktuelle Lieblinge des Indie- und Alternative Rock vor dem auf ewig bahnbrechenden Bananenalbum.
Nach der Tour zu Great Escape war Daniel Änghede plötzlich weg, einmal mehr fanden sich Crippled Black Phoenix ohne Sänger wider. Ein Umstand, mit dessen Umgang Justin Greaves mittlerweile Routine hat - und für Ellengæst deswegen aus der Not kurzerhand eine Tugend macht.
Rund um sein fabelhaftes, sebstbetiteltes Debütalbum 2017 hätte man Colter Wall noch ansatzlos attestiert, zu jener Riege an jungen Nachwuchstalenten zu zählen, die die Zukunft des Country formen werden. Spätestens mit Western Swing & Waltzes And Other Punchy Songs weiß man nun allerdings, dass dem heute 25 Jährigen daran nichts liegt.
So reichhaltig sich die Diskografie von Will Toledo und Car Seat Headdrest auch über die vergangenen Jahre gefüllt hat, herrscht auf dem Sektor der Livealben diesbezüglich noch Nachholbedarf. Commit Yourself Completely setzt bei diesem Missstand an.





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