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Maynard James Keenan, Adam Jones, Justin Chancellor und Danny Carey feiern das Älterwerden: Zu seinem 30. Geburtstag inszenieren Tool den Titelsong ihrer Opiate-EP im Outfit des 2019er-Comebackalbums Fear Inoculum neu.
Franck Hueso alias Carpenter Brut erforscht die Grenzen seines patentierten Synthwave-Sounds mit David Eugene Edwards auf Fab Tool noch verwegener, als Blood Machines dies bereits in Ansätzen tat.
Auf halben Weg zum Chinese Democracy-des-Progmetal-Treppenwitz haben Tool 4872 Tage nach 10,000 Days tatsächlich doch noch ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht. Nach außen hin ist Fear Inoculum dabei vielleicht ein wertkonservativer Fanpleaser auf Autopilot, dahinter jedoch ein durchaus evolutionärer Brocken in latenter Verweigerungshaltung.
Annähernd zwölfeinhalb Jahre nach ihrem letzten Österreich-Gastspiel und 86 Tage vor der eventuell kolportierten Platten-Rückkehr am ominös angeteaserten 30. August geben Tool in der Wiener Stadthalle eine rundum zufriedenstellende Standortbestimmung an, worum sich da für Metalfans trotz aller hochgekochter Hysterie durchaus das Ereignis des Jahres anbahnen könnte.
Mit Chameleon haben Trauma Ray vor knapp zweieinhalb Jahren den seit ihrer Bandgründung 2018 stetig aufgebauten Szene-Hype zumindest souverän bestätigt. Dort macht die EP Carnival nun ansatzlos weiter.
Neben ihrer Kooperation mit Hayden Pedigo haben Chat Pile das Jahr 2025 auch mit zwei aus den Archiven gezogenen Livealben (nämlich vom Roadburn bzw. aus Chicago) bereichert. Für die Sub Pop 7” Masks (mit der B-Seite Sifting) blicken sie nun über den Rückspiegel nach vorne.
Die Geschichte hinter dem (so passend betitelten) Miltown-Debüt Tales of Never Letting Go ist, bei aller Liebe, doch ein wenig interessanter, als die durchaus (sehr) gute Musik dahinter.
Christopher Mansfield versammelt auf Devout Fences, Vol. 1 zehn intime Coversongs im Lofi-Acoustic-Outfit und garniert sie mit einem dazu passenden, bisher unveröffentlichten Original.
Elder verabschieden sich aus dem Sabbatical, indem sie alte Ideen ausmisten und neu aufbereiten. Die vermeintliche Resteverwertung Liminality / Dream State Return markiert dabei ein veritables (weiteres) Karrierehighlight.
Death Goals haben sich entlang einer nimmermüden Diskografie läst als UK-Anlaufstelle für ebenso chaotischen wie körperbetonten Sasscore Queercore der math-lastigen Seite etabliert. Survival Is An Act Of Defiance bietet dahingehend sogar noch mehr Schulterschlüsse an.




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