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Nach Come And See und It Is Written schreiben World Peace For No Man Shall See Me and Live seinen schlanken Umfang von zehn Songs in sechseinhalb Minuten wieder als Statussymbol aufs Cover.
Gute Vorzeichen sehen anders aus: zuerst fand der Mozzer kein Label um sein zehntes Studiowerk zu veröffentlichen, dann gab es neben den obligatorischen menschenfeindlichen Radau reichlich Stunk auf Tour und die Promoexemplare wurden vorsichtshalber weitestgehend spät genug verschickt um keine Pre-Release-Review möglich zu machen. 'World Peace is None of Your Business' ist nun das entsprechende Album dazu. Nur weniger spannend.
Greta Van Fleet beweisen sich auch auf ihrem Debütalbum als unverschämt dreist blaupausende Led Zeppelin-Epigonen. Eine an sich unfassbar ironische Steilvorlage - im Falle von Anthem of the Peaceful Army aber die durchaus leidenschaftlich konstruierte Fortsetzung eines Hypes.
Peace wagen mit ihrem Zweitwerk die Probe aufs Exempel: Kann man ihrem netten Britpop-Potpourri naive Kalkulationen wie das Zielgruppenlaufkundschaft-abholende Artwork oder die bisweilen gar grausamen Textkatastrophen verzeihen?
Die Gewissens- wird keinesfalls zur Gretchenfrage: Das durch einige geschmacklose Griffe unnötig frustrierende I am Not a Dog On a Chain kann als potentiell wirklich starkes Album natürlich nicht die Untiefen der Privatperson Morrissey aufwiegen.
Endlich rücken mit California Son wieder musikalische Neuigkeiten in das von negative Schlagzeilen dominierte Blickfeld des Steven Patrick Morrissey: Der zumindest streitbare Querulant hat hinter einem geschmacklosen Cover zwölf durchaus geschmackvoll eingenommene Fremdinterpretationen versammelt.
Dass Morrissey aktuell mal wieder vor allem durch kontroverse Meldungen auf sich aufmerksam zu machen versucht, kommt nicht von irgendwoher: Sein elftes Studioalbum Low in High School ist schließlich weitaus weniger Aufregung wert, als so mache geschickt inszenierte Provokation - macht hinter dem geschwungenen Holzhammer allerdings dann doch wieder merklich mehr richtig, als das zutiefst enttäuschende World Peace is None of Your Business.
2014 couldn’t have started better for KMPFSPRT: „Jugend Mutiert“ easily lived up to the high expectations euphoric concert reviews and the „Das ist doch kein Name für ‚ne Band“ EP were suggesting. Close to eleven months later, the albums punkr rock hits lost nothing of their pressure and vigor. It doesn’t surprise, thatt 2015 seems to be off to an equally good start: the split single with Boysetsfire is ready to go, looks amazing, and serves a good cause. For the time being, guitar player David gives off some recommendations for 2014.
2014 hätte für KMPFSPRT kaum besser starten können: 'Jugend Mutiert' erfüllte anstandslos die hohen Erwartungshaltungen, die man neben euphorischer Kontertreviews spätestens ab der grandiosen '[amazon_link id="B007VZY31O" target="_blank" ]Das ist doch kein Name für 'ne Band[/amazon_link]'-EP haben musste. Knappe elf Monate später haben all die aufgefahrenen Punkrock-Hits der Platte nichts an ihrer Durchschlagskraft und Dringlichkeit verloren, im Gegenteil. Dass auch 2015 für das Quartett groß losgehen wird, ist da beinahe die zwangsläufige Konsequenz: die gemeinsame Split-Single mit Boysetsfire steht bereits in den Startlöchern, sieht schick aus und ist auch noch für einen guten Zweck! Einstweilen gibt Gitarrist David am dritten Tag des Heavypop Adventskalender allerdings noch ein paar Empfehlungen für 2014 ab.
Johnny Blue Skies hat mit seinen exzellenten Backing-Kumpels The Dark Clouds Mutiny After Midnight aufgenommen - neun Songs about fucking, in denen es eigentlich auch stets darum geht, wie fucked up Amerika derzeit ist.









