Oliver

Foals – What Went Down

Foals – What Went Down

von am 5. September 2015

Mit der Speerspitze aus dem regelrecht brachial Druck machenden Titeltrack und dem unmittelbar in einen spielerischer-tänzelnden Hit verfallenden 'Mountain at My Gates' haben Foals bereits im Vorfeld ihres vierten Studioalbums klargemacht, zu was für einer kraftvollen, konsenstauglichen Rockband sich die einst so hektischen Mathfrickler längst ausgewachsen haben.

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Yo La Tengo – Stuff Like That There

Yo La Tengo – Stuff Like That There

von am 4. September 2015

25 Jahre nach 'Fakebook' holt die Indie-Institution aus Hoboken Zweitgitarrist Dave Schramm zurück an Bord und wiederholt das Konzept der 1995er-Platte: Yo La Tengo covern sich selbst und andere und mischen dazu zwei neue Nummern in den minimalistisch gehaltenen Kanon.

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The Fratellis – Eyes Wide, Tongue Tied

The Fratellis – Eyes Wide, Tongue Tied

von am 2. September 2015

Mit zwei Alben ohne nennenswerte Langzeitwirkung im Rücken holten die Fratellis für 'Eyes Wide, Tongue Tied' mit Tony Hoffer einen alten Bekannten zurück, der gleich mal nahezu alle Kompositionen über den Haufen warf, die das Trio bis dahin für ihr viertes Studioalbum parat hatte. Zu bedeutend mehr als supereingängigen Belanglosigkeiten konnte der Goldesel-Produzent seine schottischen Kunden bei der zweiten Zusammenarbeit allerdings nicht motivieren.

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Frank Carter & The Rattlesnakes – Blossom

Frank Carter & The Rattlesnakes – Blossom

von am 31. August 2015

Vielleicht ist Frank Carter ein ambivalenter Chaot, vielleicht musste er seinen Kopf erst wieder für intensiven Hardcore Punk freibekommen, vielleicht ist er schlichtweg ein erfolgsgeiler Wendehals. Fakt ist jedoch: auf 'Blossom' tut er in erster Linie endlich wieder das, was er am besten kann.

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Dan Andriano In the Emergency Room – Party Adjacent

Dan Andriano In the Emergency Room – Party Adjacent

von am 31. August 2015

Wo Dan Andriano bei Alkalino Trio aus der zweiten Reihe kommend insgeheim schon längstens für die Highlightmomente bei den Punkrockern aus Illinois zuständig ist, gelingt ihm auch als Solokünstler nun schon zum zweiten Mal, woran Matt Skiba erst unlängst wieder mit 'Kuts' gescheitert ist: Sich von der übermächtigen Stammband zu emanzipieren.

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Beach House – Depression Cherry

Beach House – Depression Cherry

von am 27. August 2015

Eine - dezent, aber nichtsdestotrotz - aus dem Kontext fallende, falschen Fährte wie die in konstanter Schieflage walzende Vorabsingle 'Sparks', in der sich Beach House mit Shoegaze-Gitarren und dröhnenden Synthies auf die Spuren von My Bloody Valentine begeben, hätten sich Victoria Legrand und Alex Scall in Hinblick auf das stimmige Gesamtgefüge ihres fünften Studiowerk eventuell verkneifen können.

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Dr. Dre – Compton

Dr. Dre – Compton

von am 27. August 2015

16 Jahre nach '2001' ist das anstelle von 'Detox' erschienene 'Compton' kein weiteres wegweisendes Meisterwerk geworden und fühlt sich auch nicht nach dem versprochenen "großen Finale" von Dr. Dre an. Stattdessen serviert das Produzenten- und Marketinggenie Andre Romelle Young ein absolut unpeinliches und erstaunlich zeitgeistaffines Update seiner Fertigkeiten, das ihn zu gleichen Teilen als Zampano, Förderer und Zulieferern des modernen Hip Hop positioniert abtreten lässt.

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Christian Fitness – Love Letters in the Age of Steam

Christian Fitness – Love Letters in the Age of Steam

von am 23. August 2015

Das zweite Christian Fitness Album könnte selbst für Langzeitfans der Knackpunkt für die Wahrnehmung von Noiserock-Maniac Andy Falkous werden, in der aus bedingungsloser Zuverlässigkeit plötzlich generische Routine wird.

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Pavement – The Secret History, Vol. 1

Pavement – The Secret History, Vol. 1

von am 19. August 2015

Keine Record Store Day-Veröffentlichung, obwohl es sich so anfühlt: Trotz all der versammelten grandiosen Musik muss man sich zumindest als Langzeitfan der Indierock-Legende Pavement schon fragen, ob es die vermeintliche Raritätensammlung 'The Secret History, Vol. 1' tatsächlich gebraucht hätte.

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Djevel – Saa Raa Og Kald

Djevel – Saa Raa Og Kald

von am 19. August 2015

An der Grundausrichtung hat sich bei der Allstarkombo Djevel nichts geändert: auch 'Saa Raa Og Kald' ist so generisch wie leidenschaftlich gespielter 90er-Jahre Black Metal norwegischer Prägung. Von Genrefans für Genrefans.

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