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Das Jahr in Platten mit: Bruce Soord

© Bruce Soord

Bruce Soord’s Discographie mangelt es rund um The Pineapple Thief und zahlreiche andere Projekte wahrlich nicht an markanten Momenten. Mit seinem selbstbetitelten Solodebüt hat er 2015 dennoch eine Platte geschaffen, die absoluten Sonderstatus genießt: Für Soord selbst  ein zurückgenommen inszeniertes Fenster in die Vergangenheit, intim und nostalgisch; für alle anderen ein den Alltag 41 Minuten lang entschleunigendes Manifest der Zeitlosigkeit, in dessen betörende Anmut und versöhnliche Nachdenklichkeit man immer wieder abtauchen kann. Spektakulärere Platten hat der Engländer deswegen schon aufgenommen – eine wohligere oder gar weisere als ‚Bruce Soord‚ aber vielleicht noch nicht.

5. Natalie Prass – [amazon_link id=“B00PA3DV1M“ target=“_blank“ ]Natalie Prass[/amazon_link]

Normalerweise kann ich mich nicht so einfach für Singer/Songwriter-Trennungsalben von Frauen begeistern, aber das hier hat mich irgendwie erwischt. Ausserdem hat sie eine großartig groovende Liveband (besonders der Bassspieler). Also eine Überraschung für mich selbst, dass sich das in meinen Top 5 einfindet.

4. Riverside – [amazon_link id=“B0128Y8YNA“ target=“_blank“ ]Love, Fear & The Time Machine[/amazon_link]

Okay, also Pineapple Thief sind mit denen ein paar Mal getourt, deswegen bin ich da wohl etwas voreingenommen, aber ich liebe Mariuz‘ Stimme, und auf diesem Album überstrahlt er wirklich alles. Die Band ist ohne Zweifel großartig, aber es ist die Stimme die auf so vielen Prog-Alben heutzutage fehlt, und die macht diese große Veröffentlichung einfach aus.

3. Father John Misty – [amazon_link id=“B00RDN2622″ target=“_blank“ ]I Love You, Honeybear[/amazon_link]

Meine Frau hat die das ganze Jahr gehört, bei mir hat’s allerdings gedauert bis ich sie live gesehen habe, um zu erkennen wir großartig das Album ist. Josh Tillman (aka Father John Misty) ist ganz einfach der größte Frontman der jemals gelebt hat. Ich garantiere, dass jeder der ihn live sieht konvertiert wird. Ich wurde es. Oh, und die Songs sind auch cool.

2. Steven Wilson – [amazon_link id=“B00QW4QWYQ“ target=“_blank“ ]Hand. Cannot. Erase.[/amazon_link]

Ich mag persönlich Stevens melodischer Seite sehr gerne, und als ich Perfect Life gehört habe hat das einfach gepasst. Zusammen mit einer fantastischen Studioband und Stevens magischen Händchen was Mixing und Produktion betrifft; da braucht man nicht mehr um zu wissen was für vertonte Magie dabei rauskommt.

1. Gaz Coombes – [amazon_link id=“B00Q5OCV3E“ target=“_blank“ ]Matador[/amazon_link]

Man glaubt’s ja nicht, aber ich habe das gemocht bevor er für den Mercury Award hier im Verinigten Königreich nominiert war. Sein Songwriting hat mich seit seinem Prog-Geniestreich „Moving“ mit Supergrass immer sehr berührt. Und ja, Gaz ist auf jeden Fall Prog! 20/20 ist ein modernes Prog-Meisterwerk. Ich habe ihn vor kurzem auf seiner Solo-Tour gesehen (und mit Solo meine ich wirklich komplett alleine) – da hat mir bestätigt das der Typ Stil hat.

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Thank you very much Bruce!

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