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Devil’s Witches – Sugar Plum

Merry witchmas everybody. And a happy new year.Devil’s Witches sehen keinen Grund, zu Weihnachten in den besinnlichen Modus zu schalten, sondern feiern auch auf der Christmas-Single Sugar Plum den eindeutigen Heavy Psych Fuzz.

 „XXXmas has arrived!“: Sugar Plum ist fünf Minuten lang schabender, 60s-affiner Proto-Doom, der sein trockenes Riff abgeklärt über den schweren Rhythmus schiebt, die Handbremse irgendwann löst und mit lässiger Lockerheit auf den bratzenden Retrorock-Highway biegt. Über einen kurzen Akustikpart bimmelt es saisonal und macht stöhnend im Winterschlitten weiter.
Lüstern und cool, enorm eingängig und auch ein bisschen über Gebühr ausgereizt repetitiv, besorgt James Abilene hinter dem traditionell sexuell aufgeladenen Cover und der einleitenden Weihnachtsgrüße von Stoner Witch Melissa mit einem Trademark-Song weniger orgasmische Euphorie, als vielmehr durch und durch zuverlässige Befriedigung.

Dazu passt natürlich auch die körperbetonte Romantik von Devil’s Witches, die selbst zur Weihnachtszeit erotisch knistert: „Ridin‘ slidin‘ in my sleigh/ You got too many clothes/ Get them out of the way/ Gold star, no bra, smile on your face/ I’ve got the candy cane and you got the taste/ I guess we’ve both got time to waste/ Just don’t take too long/ Place your gift under my tree/ When you open your garden I’ll plant the seed/ Let me tongue your sweet cherry/ I’ll do for you as you do for me.
Alles beim Alten also – und im besten Sinne überraschungsarm. Fans legen sich den versierten Rocker insofern trotz der horrenden Versandkosten unter den Baum, alle anderen werden via Bandcamp digital beschenkt.

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