HeavyPop.at

Fever 333 – Supremacy

Fever 333 - Supremacy

Auch wenn es natürlich längst klar ist, dass man subjektiv mit der musikalischen Entwicklung von Jason Aalon Butler seit dem Ende von letlive. abseits der Pressure Cracks wenig anfangen kann, bleibt es faszinierend, wie belanglos er sich mit Fever 333 dem austauschbaren Massenmarkt anzubiedern versucht. Einsatz: Supremacy.

Im Zuge eines Live-Streams – Long Live the Innocent – hat Butler den neuen Song seiner Band vorgestellt, der nicht nur in Zusammenarbeit mit den üblichen Verdächtigen John Feldmann und Travis Barker, sondern auch seiner Gattin Gin Wigmore entstanden ist.
Sie besorgt dann auch den Einstieg in einen catchy Ohrwurm voller leerer Kalorien: Supremacy will sich an Blondies Rapture anlehnen, beginnt aber so tranig-theatralisch wie der hallende Bombast von Evanescence und  macht dann als bouncender Pop weiter, der sich zu quäkenden Raps samt unorganischen Effekten sowie munterem 0815-Beat für die Zeit nach One More Light bewirbt (vor allem in der Bridge intoniert Butler später so sehr wie Bennigton). Fever 333 zwingen einen schunkelnden Singalong-Refrain über die die kleisternden Synthies, eiern melodisch bemüht und sehr schmissig, jedoch so extrem harmlos und künstlich gesüßt, dasss Supremacy ohne jede Ecken oder Kanten jenseits der vollständigen Harmlosigkeit keinen Raum für Entdeckungen lässt und unmittelbar übersättigt – sowie dazu letztendlich auch noch einen miesen Spannungsbogen hat, weil die Nunmer kurzerhand abrupt endet.

Das größte Problem der elektrischen Retortenband bleibt allerdings nach wie vor, dass sie dabei stets wie eine kommerziell kalkulierte Projektionsfläche für Feldmann klingt, die einfach keine Authentizität entwickelt.
Wie prätentiös und überhöht oder wahlweise repräsentativ charakterstark das Statement zum Gratis-Download des geschmacklosen Supremacy nur wenige Monate nach Prescence is Strenght insofern ist, muß dennoch jeder für sich entscheiden: „This is a concentrated effort to encourage people to go beyond awareness and take action. With localized efforts in the name of justice for a specifically targeted group of people in this country, this will serve as an artistic activation as well as a platform to activate necessary measures for social and racial reformation. The advantages we predict we will see if crossing demographics musically in preset to proliferate a message that MUST find its way over the barriers of genre. Music and art have served as the catalyst for socially inclined movements for as long as we can remember, but for some reason, at a time where we are now granted the ability to see how deeply flawed our system is, we have slowed the charge for change. FEVER 333 has dedicated its entire platform to that change from its inception with its music, activism, even its own charity fund that sees a percentage of proceeds funneled from all profits the project receives. This is not a marketing method this is a tool for change. Please consider widening this message for the people with FEVER 333 by joining us in this effort.

Die mobile Version verlassen