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King Gizzard & The Lizard Wizard – Teenage Gizzard

King Gizzard & The Lizard Wizard - Teenage Gizzard

Merry Gizzmas: King Gizzard & The Lizard Wizard sprechen knapp vor dem Jahreswechsel noch die Einladung zum offiziellen Bootleg-Vertrieb aus – mit einer weiteren Liveplatte sowie der Compilation Teenage Gizzard.

Darauf versammeln die Australier zehn ihrer frühesten Gehversuche: Vier Songs der ersten beiden Singles überhaupt aus dem Jahr 2010, dazu die Anglesea EP von 2011 und zwei nachfolgend Compilation-Beiträge, die gerade im Fall des stampfenden Mundharmonika-Krawalls Trench Foot mit ungeschliffener Attitüde anfixen.
Generell zündet die absolut schmissige Sause aus schrammelndem Lo-Fi, surfendem 60s-Verve und im Hall ersaufender Garage-Rohheit mit all ihren unkomplizierten Melodien und talentierten, aber auch wenig originellen Riffs sofort ins Ohr gehend. Allerdings bleiben die versammelten 30 Minuten durch das repetitive Songwriting auch stets unverbindlich: Der kurzweiligen Spaß hat eben wenig Mehrwert, weil praktisch alle Songs um Fried ziemlich inhaltsleer wenig Agenda zeigen, außer Party zu machen.
Ein guter Deal ist Teenage Gizzard nichtsdestotrotz, der zudem noch einmal vor Augen führt, welche eindrucksvolle, euphorisierende Initialzündung in der Szene Down Under mit Royal Headache, Bed Wettin‘ Bad Boys und Co. vor einem Jahrzehnt losbrach.

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