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Nasum – Industrislaven Rehearsal

Nasum - Industrislaven Rehearsal

Auch wenn das seinerzeit ganz offenbar nicht jeder so gesehen hat, war der Sprinter Industrislaven von 1995 trotz sich abzuzeichnen beginnender Änderungen im Lineup bereits eine brillante EP im praktisch perfekten Schaffen von Nasum.

Nun spendiert der sich unlängst wieder akribischer durch die Archive der Grindcore-Legende gewühlt habende Anders Jakobson die „Rehearsal session for the Industrislaven recording session“ – neun der ursprünglich letztendlich je nach Zählweise 19 Songs, oder sieben rein instrumentale Minuten im absolut scheppernden, keinerlei Sauberkeit einfangenden Lofi-Sound.
Das Schlagzeug poltert, sobald auch nur ein Becken benutzt wird, vollkommen über Bass und Gitarre hinweg, die hier über weite Strecken eine vage Ahnung im Hintergrund bleiben, es gibt ein kurzes Gespräch für die Studio-Atmosphäre, wie tight die Band agiert, lässt sich erahnen.
Zwar ist Industrislaven Rehearsal 1994/95 so ein nettes Zeitdokument – gerade, weil es auch eine Band kurz vor dem Umbruch zeigt -, interessanter als die Musik an sich sind hinsichtlich des Erkenntniswertes eigentlich die Linernotes von Anders im Vault. Trotzdem: Diese liebevoll ausgewählten und profund begleiteten Archivsichtungen lassen einem ein ums andere Mal neugierig das Fan-Herz aufgehen.

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