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Nasum – World In Turmoil​/​The Black Illusions Rehearsal 1996

Nasum - World In Turmoil​ The Black Illusions Rehearsal 1996

Anders Jakobson macht 24 Rehearsal-Demos, aus denen später die World in Turmoil-EP sowie die Abstain-Split The Black Illusions entstehen sollten, über das Rare Nasum-Bandcamp zugänglich und erinnert sich im Vault an eine Zeit des Umbruchs für ihn und Mieszko .

1995 hatte Drummer/ Sänger Rickard Alriksson Nasum gerade verlassen, Jakobson und Talarczyk standen deswegen an einem Scheideweg, der zwangsläufig personelle Umbrüche einleitete: Mieszko übernahm neben der Gitarre und dem Bass auch noch die Vocals, Anders wechselte von der Gitarre hinter das Schlagzeug. Von dieser Phase zeugt das vermutlich Anfang 1996 aufgenommene Dokument World In Turmoil​/​The Black Illusions Rehearsal 1996.
Wie schon bei den vorangegangenen Rehearsal-Veröffentlichungen des Vaults gilt dabei zwar auch diesmal: Unbedingt essentiell ist das aufgrund der Nähe zum letztendlichen Studiomaterial höchstens für Archivisten und Komplettisten – und slbst diese werden es sich aufgrund des mageren Lo-Fi-Sounds wohl nur selten mehr als einmal zu Gemüte führen.

Trotzdem macht World In Turmoil​/​The Black Illusions Rehearsal 1996 mehr Spaß, als seine Proben-Mitschnitt-Nachbarn: Mit den Fokus auf den Drums zeigt das Nasum-Doppel hier schließlich eine wirbelnde Spielfreude, die eine fast neugierig-naive Unbekümmertheit an den Tag legt und zudem unterstreicht, wie essentiell die Schlagzeugarbeit von  Anders für den Sound der Band war.
Oder wie selbiger die Besonderheiten des aufgefahrenen Material erklärt: „A reason for this is that it was very inspiring rebooting Nasum as a duo. Rickard and I had very different styles of playing the drums. He was perhaps rawer in his approach, but I had such a wide array of different sources of inspiration which added groove and variation to the songs. Mieszko enjoyed it too and it affected his writing. At the same time I struggled with getting a grip on how to play blastbeats properly and explored ways to make it more interesting for both myself as a musician and the listener.

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