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Nach fünfjähriger Pause kehren die Meister ihrer Klasse Pig Destroyer mit einem Album zurück, das zeigt wo der Grindbartl den mit Gift und Galle versetzten Most so holt. Stilistisch geht es einen Schritt nach vorne und zwei zurück, qualitativ bleibt man den meisten Kollegen im Genre immer noch Lichtjahre voraus.
Nach der Verleugnungsphase White Roses, My God und der Trauer-Akzeptanz mit Trampled Bay Turtles in Form eines gerne übersehenen Meisterwerks, markiert die Mini-EP Alan Sparhawk Solo Band nach dem Loslassen von Low gewissermaßen das Weitermachen in einem (von politischer Dunkelheit überschatteten) Leben nach Mimi Parker.
Im Windschatten seines alljährlichen Hit-Covers (diesmal: Die With a Smile von Lady Gaga und Bruno Mars) bereitet Sondre Lerche mit der EP Turning Up the Heat Again auf den Nachfolger seines 2022er-Albums Avatars Of Love vor.
Spoiler: Das Album mit dem Song des Jahres hat es ebenso wenig in das reguläre Ranking der Jahrescharts geschafft, wie zwei jener drei Platten (aus der Feder von Ryan Adams, Sun Kil Moon bzw. Deftones), deren Reviews in Sachen Klick-Zahlen auf dem 2025er-Treppchen stehen.
Andy "The Butcher" Williams hat nach dem unschönen Ende von Everytime I Die durch den alleinigen Fokus auf seine Wrestling-Karriere mittlerweile wieder Bock auf Musik bekommen: Atomic Rule entern den Ring wahrhaftig With Skull Crushing Force.
Frail Body-Drummer Nick Clemenson hat leider nur sporadisch Zeit, um mit seinen Kumpels Alex Gaspar und Eric Starks als Pains die nihilistischen Daumenschrauben anzusetzen. Mit Blistering Wrath ist es jedoch endlich wieder einmal soweit.
Wie schon beim 2021er-Zauberwerk An Overview on Phenomenal Nature mit (An Overview On) passiert, spendiert Cassandra Jenkins nun auch My Light, My Destroyer ein konzeptuelles Companion Piece: My Light, My Massage Parlor.
Mit Where the Sun Don't Shine stellt Alleinunterhalter Nick Stanger (vocals, guitars, bass, drum programming) sein (gerade für Nicht-Puristen interessantes) Grindcore-Projekt Man Stabbed vor.
Brann Dailor, Bill Kelliher und Troy Sanders machen weiter. Doch mit dem augenscheinlich amikal vollzogenen Ausstieg von Brend Hinds am 7. März 2025 steht nach ziemlich genau einem Vierteljahrhundert eine markante Zäsur im Hause Mastodon an. Weswegen der Zeitpunkt des Endes des klassichen Line-Ups dann auch ein idealer Zeitpunkt ist, um auf die bisherige Diskografie der Band zurückzublicken.










