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Trembling Level ist nicht nur der erste neue Song von Poison the Well seit über eineinhalb Jahrzehnten. Er stemmt auch all die Erwartungshaltungen, die an die Reunion der stilprägenden Band gebunden sind.
Alben, die in den vergangenen Jahren durchaus Chancen gehabt hätten, souverän in den Top Ten der hiesigen Charts zu reüssieren, stehen nun in einem veröffentlichungstechnisch herausragenden Jahr bis über die ersten dreißig Listen-Plätze hinaus Schlange. So hart die Ablöse von Khanate jedoch auch umkämpft ist - jemand muss sie antreten, in den 2024er Heavy Pop Top 50.
Für wertkonservative Tribulation-Fans wird Sub Rosa in Æternum wohl zum Zankapfel werden: 15 Jahre nach dem Debütalbum wagen die Schweden die nahezu vollständige Abnabelung vom Metal und gefallen sich als eklektische Goth-Rocker.
Der Foreign Hands-Reboot What's Left Unsaid ist durch Bleed the Dream eines der am sehnlichst erwarteten Alben einer derzeit so euphorisierenden (Oldschool-) Metalcore-Szene geworden. Diese Bürde stemmt das Quintett aus Delaware nun weitestgehend.
Mit der EP With Thorns of Glass and Petals of Grief haben Balmora nostalgischen Melodeath/Metalcore-Fans quasi aus dem Nichts kommend Feuer unter dem Hintern gemacht - und 2013 ein Jahres-Highlight beschert. Six Pacts Etched in Blood, die nun nachfolgende gemeinsame Split mit Since My Beloved, hinterlässt einen ambivalenteren Eindruck.
Zum Aufwärmen vor dem in den Startlöchern stehenden zweiten Studioalbum The Passionate Ones gibt es mit der Catching Chickens EP noch einen Nachsatz zum Nourished by Time-Debütalbum Erotic Probiotic 2.
Diese Krönung hat sich ein toller Atmospheric Black Metal-Jahrgang verdient: Austin Lunn unterstreicht die Vormachtstellung von Panopticon zum Ausklang von 2023 mit The Rime of Memory in beeindruckend massiver Imposanz.
14 Jahre nach To Lay Like Old Ashes tun die wiedervereinigten Austere wenig, um sich aus der generischen Melange des Atmospheric Black Metal und DSBM herauszuschälen, fahren damit auf Corrosion of Hearts aber erstaunlich gut.
Mike Vennart und Simon Neil haben mit dem Empire State Bastard-Debütalbum Rivers of Heresy eine Metal-Spielwiese geschaffen, deren Material für die angestammten Plattformen der beiden Briten dann doch betont zu heftig und überdreht ausgefallen wäre.
Seit einiger Zeit versammelt Jordan Olds das Who is Who der Metal (…)-Szene bei Two Minutes to Late Night auch für die Hardcore Forever-Reihe. Davon dürfen sich ansonsten primär Patreon-Fans und YouTube-Seher ein Bild machen, im Falle von Nerdy macht man jedoch auch via Bandcamp eine Ausnahme - aus gutem Grund!









