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Dass die Screamo-Urväter trotz ihres ersten Albums seit 18 Jahren in ihrer eigenen Hohheitszone aktuell von zahlreichen Epigonen wie etwa Lord Snow scheinbar mühelos überholt werden reicht offenbar nicht: Larry Records legt mit dem irgendwo zwischen Denkzettel, Spott, Parodie und Lehrstunde veranlagten Jeromes Dream-Bluff X die wohl ultimative Demütigung für LP vor.
Klassischer Screamo erlebt aktuell einen vitalen zweiten Frühling. In diesem wollen nun nach 18 Jahren Plattenpause auch die wiedervereinigten Jeromes Dream mitmischen - und machen mit LP wohl das beste aus einem in dieser Form verzichtbaren Revival.
Nach dem Converge-Tribute You Fail Me bleibt Jordan Olds mit Blood Vulture im Cover-Modus a la Two Minutes To Late Night - nun mit dem HIM-Klassiker Your Sweet 666.
Deafheaven gehen live einfach absolut immer. Das gilt umso mehr, wenn die Blockbuster-Blackgazer das Momentum eines bockstarken Studioalbums wie dem Karriere-Highlight Lonely People With Power als Rückenwind haben.
Die Österreichische Nationalmannschaft spielt in Los Angeles gegen Spanien. Im Music House in Graz treten Zeke auf. Und in Wien kommen praktisch zeitgleich Converge (in der Arena) und Eyehategod (im Viper Room) auf die Bühne.
Die weitläufige Meinung, dass The Wow! Signal das beste Muse-Album seit The Resistance darstellt, ist durchaus legitim - selbst wenn sie angesichts der durchwachsenen Qualität der vier zwischen 2012 und 2022 veröffentlichten Platten natürlich sehr relativ zu verstehen ist.
Riften vereint (nach dem Reboot-Comeback Have You Heard of the High Elves im vergangenen Jahr) das erste neuen Material, das Lord Snow seit ihrer Reunion in Originalbesetzung geschrieben haben.
Until the sacred sources runs dry, the fool will weep without end. Oder: der zähe, abrasive Doom Sludge Noise von Primitive Man hat in Form von .paucity auch ausgewiesene Jünger in North Carolina.
Superheaven gehören ja zu den Bands, die nach ihrem Ableben durch eine trendige Nostalgie-Sucht sowie TikTok und Co. an Popularität gewonnen haben. Der Start in ihre zweite Existenz bleibt insofern einiges schuldig.
Aus der Ente ist ein Schwan geworden - ein Bild, das in mancher Hinsicht auch auf die kompletter ausformulierte Musik von 2000: In Search of the Endless Sky im direkten Vergleich zu We're Not Here to Be Loved zutrifft. Und in vielerlei Hinsicht leider nicht.




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