Suche nach: band of horses
Den aufsehenerregend-innovativen EP's der Einzelperson Lord Huron folgt das eklektisch bezaubernde Debütalbum der Band Lord Huron: plötzlich ist das so märchenhaft und unwirklich tänzelnder Folk, wie es das Cover aus 1001 Nacht suggeriert.
Als hätten Captain Planet ein Album aufgenommen, dass zwischen Tomte und Kettcar im knackigen Indierock gefinkelt aufgeht. Dass 'FRVR' dabei auf Zeitstrafe erscheint und im Grand Hotel Van Cleef zu haben ist, ist eben kein Zufall.
Je eine eigene Neukomposition sowie eine mal mehr, mal weniger naheliegende Fremdinterpretation genügen Touchè Amore und The Casket Lottery um Fanherzen höher schlagen zu lassen - welche dann auch die einzigen wirklichen Gewinner auf dieser fulminanten Split-Geschichte sind.
Das wahrscheinlich heißest herbeigesehnte Folkrock Debütalbum des Jahres kocht zwar auch nur mit Wasser. Dry the River würzen 'Shallow Bed' aber derart geschickt, dass hier keine Vorschusslorbeeren verschwendet wurden.
Neverland sieht doch ein wenig wie eines jener AI-Alben aus, mit denen man sich immer wieder auf Spotify herumschlagen muss, oder? Ein bisschen klingt es jedenfalls auch tatsächlich so. Wobei letztlich alles halb so wild ist.
Alex Kent und Sylvie Simmons machen nach dem Ende von Sprain (personell durch Drummer Andrew Chanover und Bassist Wes Nelson sowie mittlerweile auch Elizabeth A. Carver an Gitarre, Keyboard und Sampler ergänzt) unter dem Banner Shearling weiter - und steigern sich mit dem Debüt Motherfucker; I am Both: "Amen" and "Hallelujah"... gleich mal in einen 63 minütigen Nervenzusammenbruch von einem Album hinein.
Da kann die versammelte Mannschaft im Booklet der Platte noch so traurig schauen: Live God ist ein den süchtigen Fan glückselig machendes, im Endorphinschub taumeldes Stück an beinahe unverschnittenem Nick Cave & The Bad Seeds-Heroin.
Robert Pollard hat neben drölfzig Guided By Voices-Alben auch noch Zeit für neue Projekte, wie The Grand Rapids EP 2024 gezeigt hat. Mit Blasphemy folgt nun das offizielle Debütalbum von Rip Van Winkle.
„A song for two pianos / soprano voices / drums. named after alfred kubin's delirious and only novel. alternative title: MINOAN GATES.“ These New Puritans veröffentlichen mit The Other Side zum Auftakt ihrer Tour das erste von zwei Album-Outtakes.
"I should burn in hell/ But I don't deserve this/ Nobody deserves this." Ach was - nach seinem Solo-Debüt Heavy Metal führt Cameron Winter seine eierlegende Wollmilchsau Geese mit Getting Killed zum Wohle aller zu neuen Höhen.










