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Joan as Police Woman, Vida Noa [30.03.2018: PPC, Graz]

Joan as Police Woman, Vida Noa [30.03.2018: PPC, Graz]

von am 31. März 2018 in Featured, Reviews

Die elementaren Erkenntnisse des Abends: Joan Wasser ist nicht nur eine großartige Musikerin, sondern auch eine umwerfend amüsant mit dem Publikum interagierende Entertainerin; das Material von Damned Devotion bezaubert in der Live-Umsetzung noch einmal mehr, als nicht ohnedies bereits in der Studioversion; und Veranstaltungen nahtlos hinter einem Konzert anzusetzen, ist einfach eine Sünde.

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Jack White – Boarding House Reach

Jack White – Boarding House Reach

von am 25. März 2018 in Album

Jack White liefert das adäquate Album zum penetranten Augenkrebs-Artwork: Boarding House Reach ist eine unausgegoren zerschossene Trip-Karambolage aus diffusen Songskizzen, die selten bis nie mit den von ihnen gehegten Ambitionen mithalten kann.

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Joan As Police Woman – Damned Devotion

Joan As Police Woman – Damned Devotion

von am 15. Februar 2018 in Album

Nach dem enttäuschenden Kooperations-Ausfall Let it be You (mit Okkervil River-Mitglied Benjamin Lazar) findet Joan as Police Woman auf Damned Devotion wieder zurück in die Spur - und für ihren neo-souligen Indie-Pop mittels der Dominanz des Rhythmus eine durchaus betörende Perspektive auf minimalistischere Elektronikversatzstücke.

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Justin Timberlake – Man of the Woods

Justin Timberlake – Man of the Woods

von am 12. Februar 2018 in Album

Man of the Woods ist eine Geschichte der Missverständnisse. Am drastischsten natürlich jenem bezüglich der Mär, Justin Timberlake habe vier Jahre nach der unausgegorenen 20/20 Experience den Hybrid aus technoiden Elektro-R&B und einer archaischen Ursprungssuche im Blues, Soul und Country von Tennessee geboren.

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Turbonegro – Rocknroll Machine

Turbonegro – Rocknroll Machine

von am 5. Februar 2018 in Album

Annähernd 6 Jahre nach dem rundum soliden (aber an dieser Stelle definitiv zu hoch bewerteten, mittlerweile dann wohl auch längst in der kollektiven Vergessenheit verschwundenen) Neubeginn Sexual Harassment haben Turbonegro durchaus ein soundästhetisches Gimmick gefunden, um ihrem pflichtbewussten Deathpunk neue Impulse zu geben. Das kaschiert dann auch ziemlich ansatzlos den dahinter stattfindenden altersbedingten Abfall an zwingender Energie.

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2017: Die Alben des Jahres

2017: Die Alben des Jahres

von am 8. Januar 2018 in Featured, Jahrescharts 2017

Wo grundsätzlich zuverlässige musikalische Begleiter mal relativ enttäuschten, mal mit einer beinahe nur mehr nebenbei registrierten Klasse immer noch auf hohem Niveau ablieferten oder ungekannte Versöhnlichkeiten fanden; alte Helden sich dagegen in Neujustierungen oder halbgaren Stadiongesten verloren, während die finanziellen Big Player für Egalitäten und Offenbarungseide sorgten, folgt an dieser Stelle nun das Jahr 2017 in 50 Platten: Das Heavy Pop-Ranking der subjektiv besten, wichtigsten und liebsten Alben der vergangenen 12 Monate.

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Kendrick Lamar – DAMN.

Kendrick Lamar – DAMN.

von am 29. April 2017 in Album, Heavy Rotation

Die beiden extravaganten Geniestreiche good kid, m.A.A.d city (2012) und vor allem To Pimp a Butterfly (2015) haben Kendrick Lamar in den Olymp des Hip Hop katapultiert. Mit DAMN. festigt er diese Stellung nun ausgerechnet durch ein relativ konventionell aufzeigendes Genre-Werk, das den 30 Jährigen spektakulär unspektakulär zurück in der Welt der Sterblichen holt.

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Bilderbuch – Magic Life

Bilderbuch – Magic Life

von am 21. Februar 2017 in Album

Bilderbuch zelebrieren, reflektieren und fragmentieren den All Inclusive-Club des Lebens auf Magic Life mit einer geradezu selbstverständlichen Eigenwilligkeit, feiern ihren eklektisch-überspitzten Trademark-Sound aber vor allem deutlich entspannter und demonstrativ sperriger, als auf der durch die Decke gehenden Hitschleuder Schick Schock.

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Die Alben des Jahres 2016: 10 bis 01

von am 3. Januar 2017 in Jahrescharts 2016

Honorable Mentions | MV(E)P  | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 - 01 |
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Das Jahr in Platten mit: British Theatre

Das Jahr in Platten mit: British Theatre

von am 17. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Nach der grandiosen 2015er Sternstunde The Demon Joke verlagern Mike Vennart und Richard A. Ingram im Verbund unter dem British Theatre-Banner mit Mastery ihre Stärken deutlicher hinein in die Elektronik und tauchen damit seit Jahren geschärfte Trademarks in ein neues Licht. Womit British Theatre sich nicht nur bereits auf ihrem lange herbeigesehnten Debüt einen völlig eigenständigen Sound erarbeitet haben, sondern auch mit einigen Songwriting-Sternstunden auftrumpfen: Über allem thront Capra - nicht weniger als eine der schönsten Nummern, die Ingram und Vennart projektübergreifend jemals geschaffen haben. Allein schon wegen dieser 5 Minuten purer Erhabenheit sollte man sich beeilen, und sich die wenigen noch vorhandenen Vinyl-Exemplare von Mastery nicht entgehen lassen. Weil noch besser: Man wird drumherum mit einem der faszinierendsten, detailliertesten und emotional komplexesten Alben des Jahres belohnt.

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