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Brandon Flowers – The Desired Effect

Brandon Flowers – The Desired Effect

von am 20. Mai 2015 in Album

Brandon Flowers gelingt auf seinem zweite Soloalbum, woran er auf den letzten beiden Killers-Platten und vor allem auch dem immens halbgar dümpelnden 'Flamingo' noch gescheitert war: Ohne jedwede Scham knietief in allen Geschmacklosigkeiten der 1980er zu baden, ohne dabei abzusaufen.

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David Duchovny – Hell Or Highwater

David Duchovny – Hell Or Highwater

von am 17. Mai 2015 in Album

Die versammelten 54 Minuten auf 'Hell or Highwater' werden bis auf weiteres freilich nichts daran ändern, dass man mit dem mittlerweile 54 Jährigen zuallererst Charaktere wie Fox Mulder, Agent Bryson oder Hank Moody verbindet, bevor man an den Songwriter David Duchovny denkt. Dennoch: Dieses Debütalbum ist ein erstaunlich solide abgehangenes Stück Middle-of-the-Road-Rock über den Erwartungen geworden!

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Colin Stetson and Sarah Neufeld – Never Were the Way She Was

Colin Stetson and Sarah Neufeld – Never Were the Way She Was

von am 10. Mai 2015 in Album

Auf 'New History Warfare Vol. 3: To See More Light' arbeitete Colin Stetson mit Hilfe der Stimme von Bon Iver Buddy-Justin Vernon bereits hart daran, seinen Saxophon-Fieberträumen neue Ebenen zu erschließen. Für 'Never Were the Way She Was' kommt er diesem Ziel auf anderem Wege sogar noch näher - indem er im Verbund mit Violinistin Sarah Neufeld seinen Expansionsdrang nach innen kehrt.

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Bell Witch – Four Phantoms

Bell Witch – Four Phantoms

von am 9. Mai 2015 in Album

Bell Witch werden auf 'Four Phantoms' zu Alchimisten des Funeral Doom: Mit vier ambitioniert-erschlagenden Songmonolithen von bis zu 23 Minuten Länge huldigen sie den Grundelementen Erde, Feuer, Wasser, Luft und hieven ihr Songwriting dabei freigeistig auf eine neue Ebene.

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Mumford & Sons – Wilder Mind

Mumford & Sons – Wilder Mind

von am 7. Mai 2015 in Album

Marcus Mumford und seine Sons haben erkannt, dass die Welt nach 'Babel' keinen zweiten Aufguss des konsumfertig zurechtdesignten Pseudo-Folks von 'Sigh No More' gebraucht hätte. Dass die Engländer nun aber in erstaunlicher Konsequenz jedwedes Banjogeschrammel und Stampfschlagzeug aus ihrem Soundbild verbannen, kann nicht die ultimative Lösung sein: 'Wilder Mind' positioniert sich aller bisherigen Erkennungsmerkmale der Band entledigt konsumfertig zurechtdesignt absolut austauschbar inmitten eines radiotauglichen Konsens-Indierocks.

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Other Lives – Rituals

Other Lives – Rituals

von am 5. Mai 2015 in Album

Other Lives haben ihren federleicht zwischen Kammerpop und Folk-Avantgardismus schwebenden Dream-Indierock noch weiter hinausgetrieben, als bereits auf dem so betörenden Fantasiegebilde 'Tamer Animals'. Weil der atmosphärische Sound auf dem Drittwerk des Trios aber endgültig wichtiger zu sein scheint als die zugrunde liegenden 14  Songs, die sich lieber freigeistig in ihrer verwunschenen Schönheit treiben lassen, als konkrete Ziele anzuvisieren, verliert sich das vage bleibende 'Rituals' auch immer wieder auf halben Weg zum furiosen Pop-Meisterwerk.

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Mikal Cronin – MCIII

Mikal Cronin – MCIII

von am 30. April 2015 in Album

Es ist durchaus erlaubt zu mutmaßen, dass man 'MCIII' auf lange Sicht wohl ähnlich schnell vergessen haben könnte wie schon seinen herrlichen Vorgänger 'MCII'. Das macht aber alleine deswegen nichts, weil Michael Cronin mit seinem wunderbaren Gespür für Melodien zumindest wieder mühelos durch den nächsten Sommer tragen wird und mit breiterem Instrumentarium ausgestattet dazu auch sorgsam daran arbeitet als Songwriter zu wachsen.

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donaufestival [24.04. + 25.04., Krems]

donaufestival [24.04. + 25.04., Krems]

von am 30. April 2015 in Featured, Reviews

Der kurze, aber bündige und subjektive Nachbericht zum ersten Festivalwochenende: in zwei Nächten wurde getanzt, gelächelt und der Autosuggestion gefrönt. Heute geht es in die zweite Runde – leider ohne mich – donaufestival.

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Millencolin – True Brew

Millencolin – True Brew

von am 25. April 2015 in Album

Was lange gärt, wird endlich gut! Und wer hat’s erfunden? Nikola! Schwedens kommerziell wohl erfolgreichster Melodic Punk-Export wollte es noch einmal wissen und legt mit seinem neusten Machwerk ganz heimlich die Messlatte in der Kategorie „Überraschung des Jahres“ ungemein hoch.

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Vile Creature – A Steady Descent Into the Soil

Vile Creature – A Steady Descent Into the Soil

von am 17. April 2015 in Album

Vile Creature aus St. Catharines, Ontario haben kein Problem damit, sich ihre Agenda fett auf die Fahnen zu schreiben: mit seinem "anti-oppressive, vegan and queer doom metal" fällt 'A Steady Descent Into the Soil' inhaltlich aus dem gängigen Szene-Raster, liefert dahinter aber vor allem vorzügliche Genreware.

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