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Emma Ruth Rundle serviert via Bandcamp eine Acoustic-Demo von Dead Set Eyes, dad in der finalen Version 2018 auf On Dark Horses zu finden war. Das könnte Komplettisten ähnlich in den Wahnsinn treiben, wie Jolene es bei LINGUA IGNOTA tat.
Das Kooperationswerk mit Thou lässt vorerst noch weiter auf sich warten, doch mit Staying Power leert Emma Ruth Rundle für den Bandcamp-Friday schon einmal ihre Archive. Auch kein schlechter Deal!
Kaum zu glauben, aber Big Thief haben nach ihrem 2019er-Doppel aus U.F.O.F. und Two Hands sogar noch unveröffentlichtes Material auf Lager, wie Demos Vol. 1 - Topanga Canyon, CA - Feb 2018 beweist.
Gar nicht so düsterer Postpunk, mit der Leichtigkeit des Powerpop sowie den melodieverliebten Hooks des Indierock gespielt: Savak bleiben mit Rotting Teeth In The Horse’s Mouth optimistisch klingende Realisten.
Mit der spontan aus der Hüfte geschossenen Dear Tommy-Ersatzplatte Closer to Grey im Rückspiegel beehren die endlich wieder tourenden Chromatics auch Europa mit einer Konzertreise. Terminlich schlechter hätte das Wien-Gastspiel der Italians Do It Better-Clique um Johnny Jewel jedoch kaum ausfallen können.
Ein esoterischer Hoffnungsschimmer: Nick Cave lässt die Trauer über den Tod seines Sohnes Arthur nicht hinter sich, findet auf dem Ambientwerk Ghosteen in unmittelbarer Reaktion auf Skeleton Tree aber womöglich einen Weg, um mit dem Trauma zu leben.
Das Black Flags Over Brooklyn, "an anti-fascist, anti-racist extreme metal festival held in the dark heart of Brooklyn" versammelt eine beachtliche Sammlung an zeitgenössischen Metal- und Hardcore-Größen für den karitativen Zweck: Riffs for Reproductive Justice trägt über 3 Stunden und 33 Acts Geld für den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zusammen.
Auch wenn Ian McCulloch und Will Sergeant das Kind nicht beim Namen nennen wollen: Das als offiziell dreizehntes Studioalbum von Echo & The Bunnymen firmierende The Stars, the Oceans & the Moon ist im Grunde eine Best of-Compilation im modernisierten Sound, samt zweier neuer Songs.
Modfather Paul Weller beschenkt sich selbst und seine Anhänger nachträglich mit dem vielleicht besten Präsent zum 60er: True Meanings schwebt in der ruhigen Beobachterposition über dem Alltag und zeigt mit ein bisschen Weisheit ganz unverhohlen die Ambition, ein traditionsbewusster Klassiker zu sein.
Von wegen Wildness: Snow Patrol gehen auf ihrem ersten Album seit knapp sieben Jahren keinerlei Wagnisse ein. Allerdings liefern die Nordiren über dem bisslos gespannten Netz samt doppeltem Boden rundum solide fabrizierten Formatradio-Alternative Rock, der zudem gut daran tut, alles bewusst eine Nummer kleiner aufzuziehen, als auf vorangegangenen Megasellern.





![Chromatics, Desire [14.10.2019: Arena, Wien] Chromatics, Desire [14.10.2019: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/10/Chromatics-5-e1571255751830.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)




