Konoha 木ノ葉 – Oceano / Radica

von am 30. Juli 2025 in Single

Konoha 木ノ葉 – Oceano / Radica

Die beiden im Jänner aufgenommenen beiden Tracks Oceano und Radica machen nahtlos dort weiter, wo die italienischen Screamo-Hoffnungsträger Konoha 木ノ葉 mit ihrer Debüt EP Komorebi (bzw. der Single Volare Via) aufgehört haben.

Auch bei derart traditionell inspiriertem Emoviolence muss ein bisschen zeitnahe Nostalgie erlaubt sein: „it’s been almost a year since the release of komorebi, a year during which we experienced some of our most beautiful shows, creating unforgettable memories and forging long-lasting friendships. through these songs we want to say thank you to everybody we met along the way, to each one of you who gave us a listen and to whoever will keep listening in the future.
Sowohl bereits bekehrte Fans der japanophilen Südländer, als auch Neuankömmlinge im (von den Klassikern des Emoviolence inspirierten) Sound werden dabei keine Schwierigkeiten haben, ihre Auftrittsflächen bei den fünf Minuten der Single zu finden.

In Oceano skandieren Konoha 木ノ葉 nach vorne gepeitscht mit typischem Wirbel, Galopp und subtil gesetzen Blastbeat-Tendenzen; lauern aber auch kontemplativer, schrammelt in ihrer Dringlichkeit. Klar erfinden sie dabei das Rad nicht neu, aber das Songwriting ist gewohnt stark, die Umsetzung intensiv und das Ergebnis toll produziert – klar und kraftvoll, derweil jedes Element seinen Platz im Rampenlicht bekommt und den melodischen Aspekten der Ästhetik gekonnt Raum zu geben.
Radica nimmt sich dahingehend sogar noch mehr Freiheiten, rockt aber gleichzeitig harmonischer und straighter, fast schon mit veritabler Indie-Attitüde. Unendlich schade also, dass man die Tour-Kombo Konoha 木ノ葉 und Soastasphrenas hierzulande nur wehmütig aus der Ferne beobachten kann.

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