Album

Keiji Haino & Sumac – American Dollar Bill – Keep Facing Sideways, You’re Too Hideous To Look At Face On

Keiji Haino & Sumac – American Dollar Bill – Keep Facing Sideways, You’re Too Hideous To Look At Face On

von am 16. Februar 2018

Sofern man grundsätzlich gewisse Erwartungshaltungen an den postmetalischen Doom-Sludge von Sumac stellt, ist es wahrscheinlich gut zu wissen, dass der reguläre Nachfolger zu The Deal (2015) und What One Becomes (2016) angeblich bereits in Angriffstellung hinter dem für Puristen wohl wenig befriedigenden American Dollar Bill - Keep Facing Sideways, You're Too Hideous To Look At Face On lauern soll.

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David Duchovny – Every Third Thought

David Duchovny – Every Third Thought

von am 12. Februar 2018

Während David Duchovny als Agent Mulder etwas lustlos durch die aktuelle (elfte, und gemessen an den Ratings wohl auch finale) Season von Akte X wandert, überzeugt er mit Every Third Thought  in seiner Rolle als Teilzeit-Singer-Songwriter zum zweiten Mal ansatzlos.

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MGMT – Little Dark Age

MGMT – Little Dark Age

von am 11. Februar 2018

Nach ihrem diffusen, selbstbetitelten Kaleidoskop von 2013 bleiben MGMT im Geiste eine 60s-Psychedelica-Band hinter dem schillernden Sound der 80er, nähern sich dabei über ein Jahrzehnt nach Oracular Spectacular mit Little Dark Age jedoch zumindest ansatzweise wieder deutlicher ihren schmissigen Synthpop-Wurzeln an.

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Philip H. Anselmo & The Illegals – Choosing Mental Illness As A Virtue

Philip H. Anselmo & The Illegals – Choosing Mental Illness As A Virtue

von am 9. Februar 2018

Phil Anselmo bittet zum nächsten Belastungstest, Mitleid ausgeschlossen: Choosing Mental Illness As A Virtue entfesselt eine unerbittliche Stream of Consciousness -Folter der Extreme und malträtiert ansatzlos dort weiter, wo bereits Walk Through Exits Only vor fünf Jahren selbst den hartgesottensten Metalhead in die Knie zu zwingen wusste.

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Brian Fallon – Sleepwalkers

Brian Fallon – Sleepwalkers

von am 7. Februar 2018

"The new album is a drastic shift" führte als Vorabdiagnose also mit journalistischer Sensationsgier auf die falsche Fährte: Sleepwalkers setzt die Discografie des Brian Fallon mit einem geradezu klassischen Traditionsbewusstsein wenige Wagnisse eingehend zuverlässig fort - schielt genau genommen sogar eher zurück zu einer Zukunft nach Get Hurt.

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Turbonegro – Rocknroll Machine

Turbonegro – Rocknroll Machine

von am 5. Februar 2018

Annähernd 6 Jahre nach dem rundum soliden (aber an dieser Stelle definitiv zu hoch bewerteten, mittlerweile dann wohl auch längst in der kollektiven Vergessenheit verschwundenen) Neubeginn Sexual Harassment haben Turbonegro durchaus ein soundästhetisches Gimmick gefunden, um ihrem pflichtbewussten Deathpunk neue Impulse zu geben. Das kaschiert dann auch ziemlich ansatzlos den dahinter stattfindenden altersbedingten Abfall an zwingender Energie.

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Johnny Jewel – Digital Rain

Johnny Jewel – Digital Rain

von am 3. Februar 2018

In Sachen Dear Tommy lässt Johnny Jewel seine Anhänger weiterhin im Regen stehen - dafür liefert der Chromatics-Boss und Atmosphäre-Meister mit der instrumentalen Synth-Gedankenverlorenheit Digital Rain nun einstweilen jedoch den vielleicht idealen Wartezeit-Soundtrack für das Kopfkino.

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The Wombats – Beautiful People Will Ruin Your Life

The Wombats – Beautiful People Will Ruin Your Life

von am 30. Januar 2018

Das Trio aus Liverpool mag mittlerweile in alle Teile der Welt zerstreut sein, doch der mittlerweile wieder weniger wavelastige Indiepop der Wombats klingt auch auf Beautiful People Will Ruin Your Life immer noch wie für das brennende England der frühen 2000er maßgeschneidert. Das ist verdammt nett, aber leider ähnlich egal wie seine unmittelbaren Vorgänger.

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Machine Head – Catharsis

Machine Head – Catharsis

von am 26. Januar 2018

Diese Catharsis mag durchaus mutig veranlagt sein, stellt leider eber einen geradezu irritierenden Offenbarungseid dar: Robb Flynn und seine Technik-Virtuosen parken Machine Head hinter einer blutleeren Blockbusterproduktion im beliebigen Metal-Niemandsland, zelebrieren postpubertäre Humorlosigkeit und verlieren sich in einem wirren Sammelsurium aus generisch-altbackenen Klischees.

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Tocotronic – Die Unendlichkeit

Tocotronic – Die Unendlichkeit

von am 25. Januar 2018

Man kann weiterhin massive Probleme mit der grundsätzlichen Beschaffenheit aktueller Tocotronic-Werke in der qualitativen Schere aus Text und Musik haben. Die Unendlichkeit funktioniert dann aber trotz Dirk von Lowtzow - und ein kleines bisschen gerade auch durch ihn.

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