Album
Eine so wertkonservative Qualitätsarbeit, wie sie das Artwork verspricht: Vierzig Jahre nach (dem bis heute sträflich unter Wert verkauften) Seventh Star hat Tony Iommi mit From the Dark nominell sein (je nach Zählweise) viertes Soloalbum aufgenommen.
Krallice kehren mit Scour Order nicht nur in den Schoss von Profound Lore heim, sondern gönnen sich mit Album Nummer 15 generell einen Blick in den Rückspiegel. Vollkommen nostalgiefrei, wohlgemerkt!
Man kann den Umstand, dass Fake Names offenbar eigentlich als Demo Sessions gedachte Aufnahmen kurzerhand als ihr drittes Studioalbum veröffentlichen, als Beweis dafür feiern, wie gut die Allstar-Truppe ist. Oder aber den Tatsachen ins Auge sehen und sich eingestehen, dass die Ansprüche und Erwartungen an Punk Ruins einfach nicht sonderlich hoch sind.
Wolves in the Throne Room beenden die (ohnedies von der sehr okayen Crypt of Ancestral Knowledge-EP verkürzte) längste Album-Pause ihrer bisherigen Karriere und finden sich mit Estuary auf halben Weg zu ihren Wurzeln inmitten der neuen Perspektiven einer postapokalyptischen Zukunftswelt wieder.
Eine einfache Rechnung: ∞+1 ist das neunte Studioalbum von (den personelle Umbrüche erfahren habenden) Bilderbuch. Und darüber hinaus vielleicht genau das, von dem Julian Casablancas träumt.
Titeltechnisch mag sich The Allfather Awakens ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnen, doch es stimmt tatsächlich: Überzeugender als hier sind Amon Amarth seit langer, langer Zeit nicht aufgetreten.
Auf Penance, dem sechsten Album des fiktiven Lovecraft Sextett, bricht Jason Köhnen die angestammte Darkjazz- Komfortzone des Projekts deutlicher mit Attacken des "Avant-Primitivist-Black Metal" auf.
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Weit abseits ihrer Post Punk-Wurzeln vermengt die Fontaines Dopamine Chamber in der massentauglichen Schneise von Romance die ästhetisch dominierenden Einflüsse aus dem Darkwave, Goth Rock und Synthpop zum bisher besten Album der Iren.
„Stuck my dick in Music City/ Morе times than I count/ I'm pullin' out“: Ben Hoffmann zieht zieht mit einem sechsten Studioalbum einen Schlussstrich unter sein Outlaw Country-Satire-Alter Ego Wheeler Walker Jr.
Einem unausgesprochenen Zwölfjahres-Zyklus folgend, hat Beck Hanson mit Ride Lonesome den spirituellen und ästhetischen Nachfolger zu seinen gar nicht so heimlichen Meisterstücken Sea Change und Morning Phase aufgenommen.










