EP
Neben einer unlängst erschienenen Neuauflage der Split mit Bosse-De-Nage markiert die EP At Work In The Fields Of The Bomb den (lange angeteaserten und nun doch überraschend aus dem Nichts kommenden) Start von Deafheaven in die Zeit nach ihrem 2025er-Triumph Lonely People with Power.
Die Früchte hierfür werden sie wohl erst später ernten, doch während A New Day im Hier und Jetzt Bauchschmerzen bereiten, sorgen noch deutlicher als bisher für die nötigen Rahmenbedingungen für eine charakterstarke Karriere: Held Under An Incandescent Sky ist nach der Vorstellungsrunde So Close to Perfection… die zweite EP der anachronistischen Metalcore-Epigonen.
Wounded Touch setzten ihre vor wenigen Monaten begonnenen Zyklus mit They Promised Eden (Vol. 2) nahtlos fort, können das über die erste EP etablierte Niveau aber nicht ganz halten.
Shudder to Think vollziehen ihr - irgendwo zwischen Indepentend-Jahren und Major-Label-Zugänglichkeit platziertes - Comeback weiterhin nur in kleinen, relativ risikofreien Schritten, machen deswegen aber auch anhand der drei Songs von Who Sent You? wenig falsch.
Neuer Monat, neue Spydergum-EP: Auf Nodding, seinem mittlerweile vierten Kurzformat, destilliert das Large Electroacoustic Ensemble aus Berlin seine eigene avantgardistisch entrückte Jazz-Komfortzone.
Valerie June begibt sich nach Owls, Omens, and Oracles bzw. der Standalone Single Runnin' and Searchin' mit der EP Brighter Blue auf eine Wurzelsuche in den Annalen des Great American Songbook.
Everything He Touches Burns und For A Child To Learn folgend ist Las Flores Se Trafican En Amores bereits die dritte EP des Berliner Kollektivs Spydergum in diesem Jahr.
B.E.G. sind eine veritable Supergroup - die mit ihrer ersten EP We Don't Need You, Plain And Simple das nötige Potential zeigt, um sich auch abseits der namhaften Personalien von der Masse abzuheben.
Die Veteranen Racetraitor sitzen weiterhin zwischen den Stühlen, radikalisieren die Fratze ihres eklektischen Nihilismus auf dem hässlichen EP-Bastard Nobody, Son of Nobody nochmals ein wenig kompakter als sonst.
Angesichts seiner Widmung klingt es wohl regelrecht zynisch, im Falle von Won't Be Disgraced vom ersten Lebenszeiten von God's Hate seit deren zweitem Studioalbum vor über fünf Jahren zu sprechen.










